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Gesundheitspolitik

Minister Anschober kommende Woche wieder im Dienst

Der krankgemeldete Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) „wird kommende Woche wieder im Dienst sein". Das ließ sein Büro am Freitag auf APA-Anfrage wissen. Der ursprünglich geplante Auftritt Anschobers Montagnachmittag im ständigen Unterausschuss des Rechnungshofausschusses zu den Corona-Beschaffungen der Regierung ist dennoch abgesagt, wie die APA aus dem Parlament erfuhr. Der Minister soll am 27. April im sogenannten kleinen U-Ausschuss Auskunft geben.

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Gesundheitspolitik
Impfung

EU-Kommission will Impfstoff für Kinder und Auffrischungen

Die EU-Kommission will bis zu 1,8 Milliarden Corona-Impfdosen für Auffrischungen und für Kinder bestellen. Entsprechende Pläne stellte die Brüsseler Behörde am Freitag im zuständigen Ausschuss der Mitgliedsstaaten vor, wie die Deutsche Presse-Agentur aus EU-Kommissionskreisen erfuhr. Zunächst werde man mit dem Hersteller Biontech/Pfizer verhandeln. Zuvor hatte die „Welt“ über die Pläne berichtet.

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Gesundheitspolitik

EU-Kommission will weitere 1,8 Milliarden Dosen Impfstoff ordern

Die EU-Kommission will weitere 1,8 Milliarden Dosen Impfstoff für die Mitgliedstaaten kaufen. Sie sollten für Auffrischungsimpfungen auch gegen neue Varianten des Coronavirus und Impfungen von Kindern eingesetzt werden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Freitag aus Kommissionskreisen. Bestellt werden sollten dabei Impfstoffe der neuartigen mRNA-Technik. Erste Dosen sollten ab diesem Jahr bis zum Jahr 2023 geliefert werden.

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Gesundheitspolitik

Bundespräsident hat erste Corona-Teilimpfung erhalten

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Freitagnachmittag seine erste Corona-Teilimpfung erhalten. Das Staatsoberhaupt hat sich zuvor - wie jede Bürgerin und jeder Bürger - online beim Impfservice der Stadt Wien angemeldet und wurde letzte Woche über seinen heutigen Impftermin informiert. Immunisiert wurde er in der Impfstrasse Town Town (3. Bezirk) der Stadt Wien mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer, der dort auch allen anderen Impflingen verabreicht wurde.

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Gesundheitspolitik

EMA prüft Zusammenhang zwischen Vakzin von Johnson & Johnson und Blutgerinnseln

Nach Berichten über vier Thrombosefälle nach einer Impfung mit dem Corona-Vakzin des US-Herstellers Johnson & Johnson prüft die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) einen möglichen Zusammenhang. Wie die EMA am Freitag mitteilte, wurden drei Thrombosefälle in den USA gemeldet und ein weiterer im Rahmen einer klinischen Studie an einem nicht näher genannten Ort. Einer der Fälle verlief demnach tödlich.

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Gesundheitspolitik

WHO: Keine Empfehlung für Impfung mit zwei verschiedenen Vakzinen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht keine Empfehlung für songenannte Kreuzimpfungen gegen das Coronavirus aus. Es lägen noch keine ausreichenden Daten für mögliche Risiken einer ersten Impfdosis mit Astrazeneca und einem anderen Mittel als Zweitimpfung vor, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Harris bezog sich bei ihren Aussagen auf eine vorläufige Empfehlungen eines WHO-Expertengremiums von Februar.

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Gesundheitspolitik

Verwendung von Sputnik V in der Slowakei bleibt offen

Ob die Slowakei den von der EU nicht zugelassenen russischen Impfstoff Sputnik V einsetzt, bleibt nach einem Streit zwischen staatlichen Institutionen beider Länder offen. Er habe erreicht, „dass die Tür für uns weiter offen“ sei, erklärte der slowakische Finanzminister Igor Matovic am Freitag in Bratislava. Der konservativ-populistische Ex-Ministerpräsident war Donnerstag zu einem Gespräch mit Kirill Dmitrijew, dem Chef des Direktinvestmentfonds RDIF nach Moskau gereist.

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Gesundheitspolitik
Corona

Zahl der Intensivpatienten bleibt in Wien weiter stabil

Die Zahl der in Wien intensivmedizinisch betreuten Covid-Patientinnen und -patienten bleibt aktuell stabil. Am Freitag betrug die Zahl der Intensivpatienten 198, wie ein Sprecher des Wiener Gesundheitsverbundes der APA berichtete. Damit liegt man auch unter dem am Dienstag erreichten Höchstwert von 233 Betroffenen. Auf den Normalstationen wurden 438 infizierte Personen betreut.

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Gesundheitspolitik

Burgenland-Landtag: Präsidiale diskutiert Corona-Schutzmaßnahmen

Die Präsidiale des Burgenländischen Landtags diskutiert am Montag über die Corona-Schutzmaßnahmen bei der kommenden Sitzung am Donnerstag. Bis jetzt durfte etwa die Maske am Platz selbst abgenommen werden - ob man dies beibehält, werde besprochen, hieß es am Freitag zur APA. An der Landtagssitzung nimmt erstmals nach seiner Operation wieder Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) teil.

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Gesundheitspolitik
Impfung

NÖ Ärztekammer kritisiert geplante Impfstoffverteilung

Die Ärztekammer für Niederösterreich kritisiert die geplante Impfstoffverteilung im Bundesland. In den 20 zu errichtenden Impfzentren sollen künftig Vakzine von BioNTech/Pfizer und Moderna angewendet werden, während Hausärzte Dosen von AstraZeneca und Johnson & Johnson bekommen. Präsident Christoph Reisner und Vizepräsident Dietmar Baumgartner forderten am Freitag, dass alle verfügbaren Impfstoffe wie bisher in Ordinationen, Impfstraßen und -zentren angeboten werden.

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Gesundheitspolitik

Intensivmediziner fordern umgehend „harten Lockwown für ein bis zwei Wochen“

Angesichts der sich weiter zuspitzenden Corona-Lage in den Krankenhäusern haben die Intensivmediziner ihre Forderung nach einem schnellen und harten Lockdown eindringlich erneuert. „Es brennt. Die Lage ist wirklich sehr dramatisch", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, am Freitag in einer Online-Pressekonferenz. Notwendig seien ein „harter Lockdown für ein bis zwei Wochen“ und ein „bundesweites Vorgehen".

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Gesundheitspolitik
AstraZeneca

Ermittlungen nach tödlichen Thrombosen in Sizilien

In Sizilien laufen Justizermittlungen zu zwei Todesfällen in zeitlicher Nähe zu Corona-Impfungen. Die Staatsanwaltschaft der sizilianischen Stadt Messina hat die Sicherstellung der Leiche eines 45-jährigen Anwalts beschlossen, der einige Tage nach einer Impfung mit dem AstraZeneca-Vakzin eine Hirnthrombose erlitten hatte. Der Anwalt verstarb in der Nacht auf Freitag. In den Niederlanden wurde indes die Verwendung des Impfstoffs auf Über-60-Jährige beschränkt.

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Gesundheitspolitik

Corona-Neuinfektionen in Indien erreichen Rekordwert

In Indien hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen einen Rekord erreicht. Das Gesundheitsministerium in Neu Delhi nannte am Freitag einen neuen Höchstwert von knapp 132 000 Fällen für die vergangenen 24 Stunden. Demnach wurden auch 780 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert. In absoluten Zahlen ist Indien mit insgesamt mehr als 13 Millionen erfassten Infektionen das am drittstärksten von Corona betroffene Land - nach Brasilien und den USA.

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Gesundheitspolitik

Niederlande: AstraZeneca nur für Personen über 60

Die Niederlande werden weiterhin Personen jünger als 60 Jahre nicht mit dem AstraZeneca-Präparat impfen. Das entschied Gesundheitsminister Hugo de Jonge am Donnerstagabend in Den Haag. Damit weicht er von einer Empfehlung der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) ab, die sich am Mittwoch weiterhin für eine uneingeschränkte Nutzung des Impfstoffes ausgesprochen hatte. Grund sind seltene Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen nach einer AstraZeneca-Impfung. Das Land hatte bereits vor der EMA-Entscheidung die Nutzung des Impfstoffes eingeschränkt.

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Gesundheitspolitik

Grünes Gemüse fördert Wachstum wichtiger Darmbakterien

Grünes Gemüse fördert das Wachstum wichtiger Darmbakterien. Konkret ist es der in allen grünen Gemüsesorten wie Spinat oder Salat vorkommende Schwefelzucker Sulfoquinovose, der Schlüsselorganismen im Darm-Mikrobiom stimuliert, berichten Forscher aus Wien und Konstanz im Fachblatt „The ISME Journal“. Die Bakterien produzieren aus der Verbindung Schwefelwasserstoff, der im Darm je nach Dosis gesundheitsfördernde oder -schädliche Wirkung hat.

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Gesundheitspolitik
Corona

Hauptausschuss verlängert Lockdown in Ostregion bis 18. April

Der Hauptausschuss des Nationalrats hat am Freitag die Verlängerung des harten Lockdowns in der Ostregion bis zum 18. April genehmigt. Neben ÖVP und Grünen stimmte auch die SPÖ der entsprechenden Verordnungsnovelle von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zu. Demnach bleiben die Geschäfte in Wien, Niederösterreich und Burgenland – abgesehen vom Lebensmittelhandel und einigen wenigen weiteren Ausnahmen – bis zum Sonntag nächster Woche geschlossen.