Wissenschaft

Bessere Behandlungsmöglichkeiten beim Leberzellkarzinom

Etwa 900 Menschen erkranken in Österreich jedes Jahr an einem Leberzellkarzinom. Bei etwa einem Drittel ist zum Zeitpunkt der Diagnose keine potenziell heilende Operation möglich. Die schlechten Behandlungsmöglichkeiten soll jetzt eine Kombination von Krebs-Immuntherapie und der Hemmung der Gefäßneubildung im Tumor (Angiogenesehemmung) verbessern, erklärte jetzt Hepatologe Markus Peck-Radosavljevic (Klinikum Klagenfurt) gegenüber der APA.

Gesundheitspolitik
Ärztekammer

Kritik an Verschiebung von Operationen, Alarm beim Ärztenachwuchs

Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) hält wenig von der Verschiebung nicht lebensnotwendiger Operationen aufgrund der steigenden Covid-Fälle in Österreichs Spitälern. Manche Eingriffe verbesserten die Lebensqualität und würden Arbeitskräfte erhalten, argumentierte Vizepräsident Harald Mayer am Mittwoch in einer Pressekonferenz. Was allerdings angesichts der Coronapandemie drohe, sei ein Personalproblem.

Gesundheitspolitik
Coronakrise

Oft schwere Krankheitsverläufe bei Schlaganfallpatienten

Anlässlich des Welt-Schlaganfalltages am 29. Oktober hat der Innsbrucker Epidemiologe und Schlaganfall-Experte Stefan Kiechl den Zusammenhang von Schlaganfällen mit dem Coronavirus aufgezeigt. Der Virus würde laut aktuellen Studien Schlaganfälle begünstigen. Umgekehrt seien schwere Infektionsverläufe bei Schlaganfallpatienten doppelt so häufig wie bei gefäßgesunden Menschen, teilte die Medizinische Universität Innsbruck am Dienstag mit.

The Berlaymont Building, headquarters of the EC, with European Flags
Gesundheitspolitik
Coronavirus

Experte: Schon 1.000 Covid-19-Tote pro Tag in Europa

Viel mehr Schnelltests und in ganz Europa nutzbare Tracing Apps sollen aus Sicht der EU-Kommission helfen, der zweiten Coronawelle Herr zu werden. Zusätzliche Maßnahmen auf nationaler und EU-Ebene seien dringend nötig, erklärte Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Laut ihrem Sonderberater Peter Piot habe die Anzahl der Coronatoten in Europa  drastisch zugenommen und liege aktuell bei rund 1.000 Menschen jeden Tag.

Viren Virus
Wissenschaft
Coronavirus

Zwei neue SARS-CoV-2-Varianten in Norwegen

In Norwegen sind zwei Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 aufgetreten, die in dem Land bisher nicht festgestellt worden waren. Die Gesundheitsbehörde FHI (Folkehelsemyndigheter) untersucht nun, ob diese Varianten schneller übertragbar sind. Abteilungsleiterin Line Vold sagte am Donnerstag dem Norwegischen Rundfunk NRK, Analysen des genetischen Materials zeigten, dass beide Typen sich sehr ähnlich seien.

Wissenschaft
Coronavirus

Todesfälle: Vorerkrankungen nicht allein entscheidend

Als Konsequenz steigender Infektionszahlen mit SARS-CoV-2 und den daraus resultierenden Covid-19-Erkrankungen nimmt auch die Zahl der Todesfälle wieder zu. Die Zahlen aus der Pathologie belegen: Die meisten Opfer versterben an Covid-19, nicht an ihren Begleiterkrankungen. Stark eingeschränkte Funktionalität verschlechtert die Prognose.

Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Gesellschaft
Lockdown in Diskussion

Deutschland will im November Corona unter Kontrolle bringen

Mit harten Einschnitten für die Bürger und viele Unternehmen will die deutsche Bundesregierung die rasant steigenden Corona-Infektionszahlen unter Kontrolle bringen. Die Menschen sollten ihre privaten Kontakte auf ein „absolut nötiges Minimum“ reduzieren, heißt es in einer Beschlussvorlage des Bundes für die am Mittwochnachmittag gestarteten Beratungen mit den Ländern.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

25.000 Neuinfizierte und 205 Todesopfer in Italien

In Italien steigt die Zahl der Covid-19-Infektionen weiter. So wurden am Mittwoch 24.991 Neuansteckungen gemeldet. 205 Tote wurden registriert, am Vortag waren es noch 221. Die Zahl der gestorbenen Infizierten in Italien seit Beginn der Epidemie im Februar stieg somit auf 37.921. Innerhalb von 24 Stunden wurden 198.000 Tests durchgeführt.

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Gesellschaft
Coronavirus

Rotes Kreuz Salzburg schult Arbeitslose für Testteams um

Das Rote Kreuz und das Arbeitsmarktservice haben am Mittwoch in Salzburg ein neues Programm präsentiert, bei dem arbeitslose Menschen zu Fachkräften für die Corona-Krise ausgebildet werden. Aktuell befinden sich 16 Personen in den ersten beiden Kursen, bis Mitte Dezember sollen dann rund 50 Frauen und Männer für die Arbeit in den Covid-Testteams umgeschult sein. Alle Teilnehmer erhalten zusätzlich die gesetzlich anerkannte Berufsausbildung zum Rettungssanitäter.

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Wissenschaft
Coronavirus

Oberösterreich: Kritische Lage in Spitälern droht

„Wenn die Infektionszahlen so rasant weiter steigen, dann wird es kritisch in unseren Krankenhäusern. Planbare und nicht unbedingt notwendige Eingriffe müssen dann gestoppt und verschoben werden und Intensivbetten werden knapp", mahnte Stelzer. Das könne bereits in wenigen Wochen geschehen und müsse unter allen Unständen verhindert werden. „Jetzt ist nicht die Zeit für Stadelfeste oder Garagenpartys", meinte er im Vorfeld des Halloween-Wochenendes.

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Gesundheitspolitik

„Offensive Gesundheit“: Unterstützung für europaweiten Aktionstag der Gesundheitsberufe

Die Heldinnen und Helden im Gesundheits- und Pflegesystem brennen langsam aus. Deswegen fordert die European Public Services Union (EPSU) höhere Gehälter, mehr Personal und eine allen zugängliche Qualitätsmedizin. Morgen, Donnerstag, soll ein europaweiter Aktionstag der Gesundheitsberufe unter dem Motto „Fighting for health and care beyond the pandemic“ stattfinden und damit auf die Probleme im Gesundheits- und Pflegewesen über die Corona-Pandemie hinaus aufmerksam machen.

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Wissenschaft
Coronavirus

Drosten: Jetzige Bremse hätte nachhaltigen Effekt

Der deutsche Virologe Christian Drosten hat sich für einen zeitlich begrenzten Lockdown ausgesprochen. „Wenn die Belastung zu groß wird, dann muss man eine Pause einlegen“, sagte der Wissenschafter in der am Dienstag veröffentlichten Folge des „Coronavirus-Update“ von NDR-Info. „Dieses Virus lässt nicht mit sich verhandeln. Dieses Virus erzwingt bei einer bestimmten Fallzahl einfach einen Lockdown.“

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

4,7 Millionen Menschen in China getestet

Nach einem Corona-Ausbruch in Nordwestchina haben die Behörden in der Stadt Kashgar innerhalb von nur vier Tagen 4,7 Millionen Einwohner auf eine mögliche Infektion mit dem Virus getestet. Bei 183 Menschen sei der Erreger nachgewiesen worden, davon 161 ohne Symptome wie Husten oder Fieber, berichtete das Gesundheitsamt der autonomen Region Xinjiang am Mittwoch. Nur 22 zeigten demnach Anzeichen für die Atemwegserkrankung Covid-19.

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Wissenschaft
Impfstoffe

Ergebnis von Pfizer-Studie wohl doch nicht im Oktober

Pfizer wird nun wohl doch nicht noch im Oktober ein Ergebnis seiner fortgeschrittenen Covid-Impfstoffstudie vorlegen können. Der US-Konzern lieferte am Dienstag bei der Vorstellung der Geschäftszahlen weiter keine konkreten Daten zu der Studie des mit der deutschen BioNTech entwickelten Impfstoffes. Das unabhängige Komitee, das über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, habe noch keine Zwischenergebnisse zur Wirksamkeit ermittelt.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

AGES soll Contact Tracing in Salzburg unterstützten

Nachdem das Contact Tracing in der Stadt Salzburg seit Dienstagnachmittag nur mehr im Notbetrieb erfolgen kann, sollen nun Mitarbeiter der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) das Team in Salzburg unterstützten. Die dafür notwendige Schnittstelle zwischen AGES und Landessanitätsdirektion Salzburg soll so schnell wie möglich installiert werden, hieß es am Dienstag aus dem Gesundheitsministerium.

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Wissenschaft
Coronavirus

Virologin Puchhammer über Patienten-Anstieg besorgt

Die Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl sieht den starken Zuwachs an Corona-Patienten, die im Spital aufgenommen werden müssen, mit Sorge. “Die Zunahme ist schon besorgniserregend“, vor allem müsse man den Zeitablauf bedenken, sagte sie am Dienstagabend in der “ZiB 2“. Denn: “Die Intensivbetten und die Belegung der Spitalbetten entspricht ja der Infektion, die vor zwei bis drei Wochen stattgefunden hat und reflektiert noch gar nicht die Zahlen die wir heute haben."

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Bis Ende 2021 nicht genug Impfdosen für alle EU-Bürger

Die EU-Kommission geht Insidern zufolge davon aus, dass bis Ende 2021 nicht genug Impfdosen für die gesamte EU-Bevölkerung bereitstehen werden. Dies habe ein Kommissionsvertreter bereits am Montag EU-Diplomaten mitgeteilt, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von einem Teilnehmer des Treffens. Ein zweiter Insider äußert sich ähnlich.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Erste Intensivstationen in Europa überlastet

Angesichts rapide steigender Corona-Infektionen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer Überlastung von Intensivstationen vor allem in Europa und Nordamerika gewarnt. „Viele Länder auf der Nordhalbkugel sehen derzeit einen besorgniserregenden Anstieg von Fällen und Einweisungen ins Krankenhaus“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. An einigen Orten füllten sich die Intensivstationen schnell.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Belgisches Gesundheitspersonal arbeitet trotz Infektion

Dutzende Ärzte und Pfleger in den völlig überlasteten Kliniken der belgischen Provinz Lüttich sind nach Angaben von Gewerkschaftern trotz Infektion mit dem Coronavirus im Dienst. „Wir müssen wählen zwischen einer schlechten und einer sehr schlechten LösungThis is the template text that will be pasted at your cursor location.“, sagte Philippe Devos vom belgischen Verband der medizinischen Gewerkschaften am Dienstag. Die sehr schlechte Lösung sei, Patienten gar nicht zu behandeln.

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Gesundheitspolitik

Land Oö zuversichtlich bei Dosen für Grippeimpfungen

LHStv. Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) hat sich am Dienstag zuversichtlich gezeigt, dass die vom Land Oberösterreich bestellten Dosen für die Influenza-Impfung rechtzeitig einlangen. Sie gehe davon aus, dass diese in den kommenden zwei Wochen geliefert werden, sagte sie am Rande einer Pressekonferenz in Linz. Heuer seien doppelt so viele wie im Vorjahr bestellt worden.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Knapp ein Viertel der Wiener Intensivbetten sind belegt

Mit 75 Intensivbetten liegt die Auslastung mit Covid19-Patienten in Wien am Mittwoch bei rund 24 Prozent, insgesamt gibt es 231 Betten. Bei den Normalbetten liegt man bei knapp über zehn Prozent: Von den verfügbaren 2.417 Normalbetten sind 283 belegt. In Wien sind die Planungen bezüglich weiterer Betten für Corona-Patienten seit Sommer bereits abgeschlossen, hieß es auf APA-Anfrage aus dem Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ).

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Oö. Spitäler verschieben geplante Eingriffe wieder

Die oberösterreichischen Spitäler beginnen wieder damit, elektive Leistungen herunterzufahren und Corona-Patienten gleichmäßig auf alle Häuser zu verteilen, um die medizinische Versorgung so lange wie möglich aufrechterhalten zu können. Zwar kann die Zahl der Intensivbetten noch deutlich aufgestockt werden, der Engpass ist aber das Personal, wurde in einem Hintergrundgespräch am Dienstag deutlich.