Gesundheitspolitik

Coronakrise

25.000 Neuinfizierte und 205 Todesopfer in Italien

In Italien steigt die Zahl der Covid-19-Infektionen weiter. So wurden am Mittwoch 24.991 Neuansteckungen gemeldet. 205 Tote wurden registriert, am Vortag waren es noch 221. Die Zahl der gestorbenen Infizierten in Italien seit Beginn der Epidemie im Februar stieg somit auf 37.921. Innerhalb von 24 Stunden wurden 198.000 Tests durchgeführt.

Coronakrise

Wie die EU die zweite Welle bekämpfen will

Angesichts stark steigender Corona-Zahlen in Europa hat EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen die Bürger eindringlich zum Durchhalten aufgerufen. „Die Corona-Lage ist sehr ernst“, sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Brüssel. Noch habe man es selbst in der Hand, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Ihre Behörde machte am Mittwoch neue Vorschläge, über die ein EU-Videogipfel am Donnerstag beraten soll.

The Berlaymont Building, headquarters of the EC, with European Flags
Coronavirus

Experte: Schon 1.000 Covid-19-Tote pro Tag in Europa

Viel mehr Schnelltests und in ganz Europa nutzbare Tracing Apps sollen aus Sicht der EU-Kommission helfen, der zweiten Coronawelle Herr zu werden. Zusätzliche Maßnahmen auf nationaler und EU-Ebene seien dringend nötig, erklärte Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Laut ihrem Sonderberater Peter Piot habe die Anzahl der Coronatoten in Europa  drastisch zugenommen und liege aktuell bei rund 1.000 Menschen jeden Tag.

Coronavirus

Starker Anstieg bei Intensivpatienten in Österreich

Die Kapazitäten bei den Intensivbetten seien aktuell wichtigstes Steuerungsinstrument, hieß es am Dienstag von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Kritisch wäre eine Auslastung von 60 bis 70 Prozent, sagte er im Morgenjournal. Die Opposition ortet hingegen Unklarheit, was die Verfügbarkeit von Spitalsbetten betrifft.

„Offensive Gesundheit“: Unterstützung für europaweiten Aktionstag der Gesundheitsberufe

Die Heldinnen und Helden im Gesundheits- und Pflegesystem brennen langsam aus. Deswegen fordert die European Public Services Union (EPSU) höhere Gehälter, mehr Personal und eine allen zugängliche Qualitätsmedizin. Morgen, Donnerstag, soll ein europaweiter Aktionstag der Gesundheitsberufe unter dem Motto „Fighting for health and care beyond the pandemic“ stattfinden und damit auf die Probleme im Gesundheits- und Pflegewesen über die Corona-Pandemie hinaus aufmerksam machen.

Coronavirus

4,7 Millionen Menschen in China getestet

Nach einem Corona-Ausbruch in Nordwestchina haben die Behörden in der Stadt Kashgar innerhalb von nur vier Tagen 4,7 Millionen Einwohner auf eine mögliche Infektion mit dem Virus getestet. Bei 183 Menschen sei der Erreger nachgewiesen worden, davon 161 ohne Symptome wie Husten oder Fieber, berichtete das Gesundheitsamt der autonomen Region Xinjiang am Mittwoch. Nur 22 zeigten demnach Anzeichen für die Atemwegserkrankung Covid-19.

Coronavirus

Apotheke darf keine Antigen-Tests mehr anbieten

Seit vergangener Woche können Antigen-Schnelltests von Hausärzten durchgeführt werden, eine Apotheke in Wien hat das auch für asymptomatische Personen angeboten. Dienstagmittag wurden die Testungen behördlich untersagt. „Bis rechtlich geklärt ist, ob Apotheken Antigen-Schnelltests anbieten dürfen, müssen wir das Angebot leider einstellen“, teilte die Marien Apotheke mit. Zuvor war die Apotheke regelrecht von Kunden, die sich testen lassen wollen, gestürmt worden.

Ärztekammer

Kritik an Verschiebung von Operationen, Alarm beim Ärztenachwuchs

Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) hält wenig von der Verschiebung nicht lebensnotwendiger Operationen aufgrund der steigenden Covid-Fälle in Österreichs Spitälern. Manche Eingriffe verbesserten die Lebensqualität und würden Arbeitskräfte erhalten, argumentierte Vizepräsident Harald Mayer am Mittwoch in einer Pressekonferenz. Was allerdings angesichts der Coronapandemie drohe, sei ein Personalproblem.

Coronavirus

AGES soll Contact Tracing in Salzburg unterstützten

Nachdem das Contact Tracing in der Stadt Salzburg seit Dienstagnachmittag nur mehr im Notbetrieb erfolgen kann, sollen nun Mitarbeiter der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) das Team in Salzburg unterstützten. Die dafür notwendige Schnittstelle zwischen AGES und Landessanitätsdirektion Salzburg soll so schnell wie möglich installiert werden, hieß es am Dienstag aus dem Gesundheitsministerium.

Coronavirus

Bis Ende 2021 nicht genug Impfdosen für alle EU-Bürger

Die EU-Kommission geht Insidern zufolge davon aus, dass bis Ende 2021 nicht genug Impfdosen für die gesamte EU-Bevölkerung bereitstehen werden. Dies habe ein Kommissionsvertreter bereits am Montag EU-Diplomaten mitgeteilt, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von einem Teilnehmer des Treffens. Ein zweiter Insider äußert sich ähnlich.

Coronavirus

Erste Intensivstationen in Europa überlastet

Angesichts rapide steigender Corona-Infektionen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer Überlastung von Intensivstationen vor allem in Europa und Nordamerika gewarnt. „Viele Länder auf der Nordhalbkugel sehen derzeit einen besorgniserregenden Anstieg von Fällen und Einweisungen ins Krankenhaus“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. An einigen Orten füllten sich die Intensivstationen schnell.

Sterbehilfe
Teil 1: Automatisierte Triage

Wie COVID-19 die Digitalisierung vorantreibt

Die Coronavirus-Pandemie hat den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der klinischen Praxis dramatisch beschleunigt. Angesichts medizinischen Personalmangels und überbordender Patientenzahlen wenden sich immer mehr Krankenhäuser, etwa in den USA und Großbritannien, automatisierter Hilfsmitteln zu, vor allem in der Notaufnahme. Doch so bedeutsam diese Instrumente sind, ihre rasche Einführung ist mit Risiken verbunden.

Coronavirus

Belgisches Gesundheitspersonal arbeitet trotz Infektion

Dutzende Ärzte und Pfleger in den völlig überlasteten Kliniken der belgischen Provinz Lüttich sind nach Angaben von Gewerkschaftern trotz Infektion mit dem Coronavirus im Dienst. „Wir müssen wählen zwischen einer schlechten und einer sehr schlechten LösungThis is the template text that will be pasted at your cursor location.“, sagte Philippe Devos vom belgischen Verband der medizinischen Gewerkschaften am Dienstag. Die sehr schlechte Lösung sei, Patienten gar nicht zu behandeln.

Land Oö zuversichtlich bei Dosen für Grippeimpfungen

LHStv. Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) hat sich am Dienstag zuversichtlich gezeigt, dass die vom Land Oberösterreich bestellten Dosen für die Influenza-Impfung rechtzeitig einlangen. Sie gehe davon aus, dass diese in den kommenden zwei Wochen geliefert werden, sagte sie am Rande einer Pressekonferenz in Linz. Heuer seien doppelt so viele wie im Vorjahr bestellt worden.

Coronavirus

Knapp ein Viertel der Wiener Intensivbetten sind belegt

Mit 75 Intensivbetten liegt die Auslastung mit Covid19-Patienten in Wien am Mittwoch bei rund 24 Prozent, insgesamt gibt es 231 Betten. Bei den Normalbetten liegt man bei knapp über zehn Prozent: Von den verfügbaren 2.417 Normalbetten sind 283 belegt. In Wien sind die Planungen bezüglich weiterer Betten für Corona-Patienten seit Sommer bereits abgeschlossen, hieß es auf APA-Anfrage aus dem Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ).

Coronakrise

Oö. Spitäler verschieben geplante Eingriffe wieder

Die oberösterreichischen Spitäler beginnen wieder damit, elektive Leistungen herunterzufahren und Corona-Patienten gleichmäßig auf alle Häuser zu verteilen, um die medizinische Versorgung so lange wie möglich aufrechterhalten zu können. Zwar kann die Zahl der Intensivbetten noch deutlich aufgestockt werden, der Engpass ist aber das Personal, wurde in einem Hintergrundgespräch am Dienstag deutlich.