Gesundheitspolitik

Schutzausrüstung kommt ab dem Wochenende

Wie das Gesundheitsministerium am Freitag auf Anfrage mitteilte, sollen bis Samstag elf Millionen Handschuhe, zwei Millionen FFP2- und FFP3-Masken im Land sein. Dazu kommen 1.500 Liter Desinfektionsmittel, die ab nun jede Woche geliefert werden sollen. Am Montag sollen Schutzanzüge kommen.

Coronavirus

„Knacken" der 1.000er-Grenze in Wien relativiert sich

Bei den Fallzahlen, die das Gesundheitsministerium veröffentlicht, um die aktuelle Corona-Lage in Österreich zu veranschaulichen, erscheint vor allem die Tabelle von besonderem Interesse, die die Infektionen in den einzelnen Gebietskörperschaften in Bezug zu 100.000 Einwohnern setzt. Das relativiert vor allem die Lage in der 1,9 Millionen-Metropole Wien.

Coronavirus

Deutschland nimmt Kranke aus Italien und Frankreich auf

Deutschland erhöht seine Hilfen für andere von der Corona-Krise betroffene EU-Staaten deutlich - und geht damit jetzt auch in die mediale Offensive. Bundesländer und Städte wollen insgesamt 123 Corona-Intensivpatienten aus Frankreich und Italien aufnehmen, sagte ein Sprecher des deutschen Auswärtigen Amtes.

Coronavirus

Mehr als 25.000 Todesfälle weltweit

Die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus hat sich weltweit auf mehr als 25.000 erhöht. Wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP ergab, starben seit dem ersten Auftreten des Virus im Dezember 25.066 Menschen an der Lungenerkrankung Covid-19. Die meisten Verstorbenen wurden in Europa registriert.

Coronavirus

USA überholen China bei Infiziertenzahlen

Trauriger Rekord für die USA: Die Vereinigten Staaten haben nach Angaben von US-Experten inzwischen mehr bekannte Coronavirus-Infektionen als jedes andere Land der Welt. Bis Freitagmittag (Ortszeit) gab es USA-weit mehr als 86 000 bekannte Infektionen, in China rund 82 000 und in Italien mehr als 80 500, wie aus einer Übersicht der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität hervorgeht. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als halbe Million gemeldete Coronavirus-Infektionen.

Coronavirus 

Epidemiekurve in Italien gibt leicht nach

Der Anstieg bei der Zahl der Coronavirus-Fälle in Italien war zuletzt geringer als in den vergangenen Tagen. „Die Epidemiekurve gibt leicht nach“, bestätigte der Chef der nationalen Gesundheitsbehörde ISS, Silvio Brusaferro, bei einer Pressekonferenz am Freitag in Rom.“

Coronavirus 

EU erhöht Budget für Rückholflüge und Medizinprodukte

Die EU-Kommission will 75 Millionen Euro aus dem EU-Budget zur Verfügung stellen, um die EU-Mitgliedsstaaten bei der Rückführung ihrer Staatsbürger in der Coronavirus-Krise zu unterstützen. Zudem sollen die Mittel für den Aufbau einer strategischen Reserve von Medizinprodukten wie Ventilatoren und Schutzkleidung auf 80 Millionen Euro erhöht werden. Das gab die EU-Kommission am Freitag bekannt.

corona - Italien - Norditalien - Trevi - pexels

Italien rechnet mit Corona-Höhepunkt in kommenden Tagen

In Italien könnte in den kommenden Tagen der Höhepunkt der Corona-Pandemie erreicht werden. Es gebe Hinweise darauf, dass dieser Punkt kurz bevorstehe, sagte der Direktor von Italiens Oberstem Gesundheitsinstitut ISS, Silvio Brusaferro, am Freitag.

Corona-Krise

Ärzte ohne Grenzen in vielen Ländern im Einsatz

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus ist die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen in mehreren europäischen Ländern und darüber hinaus im Einsatz. In Europa richte sich die Hilfe zu einem großen Teil an besonders gefährdete Menschen, wie Obdachlose, Migranten und Geflüchtete, die auf der Straße oder in Lagern leben, sowie Bewohner von Alten- und Pflegeheimen.

corona - labor - Forscher - Tests - Blutproben- pexels
Coronavirus 

Strategie massenhafter Tests umstritten

„Testen, testen, testen“, lautet die Parole der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Südkorea gilt hier mit seinen vielen Tests als Vorbild. Jeder Verdachtsfall soll getestet, jeder Mensch mit bestätigter Infektion isoliert und jede Kontaktperson unter Quarantäne gestellt werden, so die Strategie in der Theorie. Doch die Praxis sieht vielerorts ganz anders aus.“

Coronavirus 

Triage: schwierige Entscheidungen in Krisenzeiten

Die Coronavirus-Pandemie überfordert derzeit zahlreiche Krankenhäuser bis hin zu ganzen Gesundheitssystemen. In Ländern wie Italien haben die Ärzte so viele schwerkranke Patienten, dass sie die sogenannte Triage anwenden müssen - ein System der Kategorisierung von Patienten, bei dem die hoffnungslosesten Fälle bei fehlenden Kapazitäten nicht mehr behandelt werden. Auch in anderen Ländern wird nun verstärkt darüber nachgedacht, wie mit einer solchen Situation umzugehen wäre.

Thomas Szekeres
Coronakrise

Ärztekammer empfiehlt Testung aller Abgeordneten

Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres empfiehlt, dass alle Teilnehmer der kommenden Plenarsitzungen des Nationalrats auf das Coronavirus getestet werden sollen. Gerade in der aktuellen Situation sei eine voll einsatzfähige Legislative von entscheidender Bedeutung.

Coronavirus 

Ärztekammer für „Maß und Ziel“ bei Big Data

Bei der Verwendung von Big-Data-Auswertungen zur Abwendung von Infektionswellen sollte mit „Maß und Ziel“ vorgegangen, findet die Ärztekammer (ÖAK). Zudem müsse die Anonymität gewahrt bleiben, sagte Harald Mayer, Vizepräsident und Bundeskurienobmann der angestellten Ärzte der ÖÄK am Freitag in einer Aussendung.“

Coronavirus 

Rund 800 in Krankenhäusern, bisher 40.000 getestet

In Österreich sind mit Stand Freitagfrüh 58 Personen an Covid-19 gestorben. Rund 800 befinden sich in Krankenhäusern, davon 128 auf Intensivstationen. Offiziell gibt es 225 Genesene, „wobei diese Zahl in der Realität schon deutlich höher sein dürfte“, wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Freitag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) darlegte.

Bleistifte
Coronavirus

Dauer der Schulschließungen weiter offen

Noch keine Entscheidung gebe es, wie lange die Schulen geschlossen bleiben werden, betonte Anschober zu Gerüchten, in denen von einer Dauer bis zum Schulschluss im Sommer die Rede ist. Das wichtigste sei, die tägliche Zuwachsrate auf vier oder fünf Prozent herunterzubekommen. Dann entschiede man, welche Maßnahme wie lange und in welcher Intensität aufrecht bleibe.

Coronavirus

7.040 Infizierte österreichweit

Bei der im Rahmen der Koordination des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) des Bundesministeriums für Inneres am 27. März 2020 um 8:30 Uhr abgehaltenen Lagebesprechung wurde die Situation zum Corona-Virus in Österreich ressortübergreifend und in Absprache mit den Einsatzstäben der neun Bundesländer analysiert.