Wissenschaft

Beunruhigung über neue Coronavirus-Infektionsherde in China, Südkorea und Iran

Neue Infektionsherde in China, eine deutliche Zunahme der Ansteckungen in Südkorea und neue Fälle im Iran, in Israel und im Libanon - bei der Epidemie des neuartigen Coronavirus zeichnet sich weiter keine Entspannung ab. In China wurden am Freitag unter anderem hunderte Infektionen in Gefängnissen gemeldet. In Südkorea breitete sich der Erreger ausgehend von einer Sekte in der Metropole Daegu weiter aus.

Afrika
Nur eine Frage der Zeit?

Ausbreitung von Coronavirus in Afrika

Bislang ist in Afrika nur ein Fall des neuartigen Coronavirus bekannt - das Risiko einer Ausbreitung auf dem Kontinent ist Experten zufolge aber extrem hoch. „Entweder es gibt schon mehr Fälle in Afrika oder es ist sehr wahrscheinlich, dass es mehr geben wird“, sagte Christoph Bonsmann, Apotheker und Vorstand der Organisation Action Medeor, der Deutschen Presse-Agentur.

Labor
Coronavirus

Impfstoff ab April an Menschen getestet

Ein erster Impfstoff gegen das neue Coronavirus dürfte nach Einschätzung der chinesischen Behörden ab Ende April bei Menschen getestet werden. Mehrere Forscherteams arbeiteten mit unterschiedlichen Techniken an der Entwicklung, sagte der chinesische Vize-Forschungsminister Xu Nanping am Freitag bei einer Pressekonferenz in Peking.

Forschung

Heimische Medizintechniker docken bei EU-Innovationsförderer an

Österreichische Entwickler im Medizintechnikbereich docken beim Gesundheitsnetzwerk des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie („EIT Health“) an. Damit wollen sie die oft große Lücke zwischen Forschung und Markt schließen. Die fünf Unternehmen und Forschungseinrichtungen erhoffen sich davon Zugang zu speziellen EU-Fördertöpfen.

Thrombosen

Vorhersagemöglichkeit bei Krebspatienten

Steigende D-Dimer-Werte im Blut bei Patienten mit Krebs weisen auf ein hohes Thromboserisiko hin. Das hat eine Studie österreichischer Ärzte mit internationaler Beteiligung ergeben. Sinnvoll könnte es sein, Krebspatienten einmal monatlich zu testen, um das Risiko für solche potenziell lebensbedrohlichen Komplikationen individueller zu bestimmen, schreiben die Wissenschaftler.

Coronavirus
Coronavirus

Zwei „Diamond Princess“-Passagiere tot - Fälle in Iran und Südkorea

Zwei mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 infizierte Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes „Diamond Princess“ in Japan sind gestorben. Erstmals gibt es zudem zwei Tote im Iran, der Ansteckungsweg war zunächst völlig unklar. Einen ersten Todesfall meldete Südkorea.

Landwirtschaft Traktor Feld

Pflanzenhormon FCF gegen Asbest-verursachte Tumore

Es fördert das Wachstum von Früchten wie Kiwis und Pfirsichen, bremst aber das Wachstum von bisher noch unheilbaren Tumoren: Das Phytohormon Forchlorfenuron (FCF) weist den Weg zu einem vielversprechenden Ansatz gegen sogenannte Mesotheliome, berichten Forschende der Universität Freiburg am Donnerstag. Mesotheliome gehen vor allem auf das Einatmen von Asbestfasern zurück.

Coronavirus

Weitere Österreich-Heimkehrer kommen aus Quarantäne

Am Wochenende werden vermutlich weitere vier Wuhan-Heimkehrer aus Wien aus der Quarantäne entlassen, hieß es aus dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV). Wenn ihre Tests weiterhin negativ verlaufen, können sie nach 14 Tagen die Isolierung verlassen. Ähnlich wird es für zwei Rückkehrer aus Kärnten verlaufen.

Wissenschafterin

Wissenschafter für höheres EU-Forschungsbudget

Die „Initiative for Science in Europe“ (ISE), eine unabhängige Plattform europäischer wissenschaftlicher Organisationen, hat kürzlich eine Online-Petiton für ein höheres EU-Forschungsbudget gestartet. Anlässlich des Sondergipfels zum EU-Budget hat der Verband der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs (VWGÖ) zur Unterzeichnung der Petition aufgerufen.

Linzer Unternehmen bietet antibakterielle Drucksorten an

Magazine in Arztpraxen oder Speisekarten wandern durch viele Hände und können so Keime transportieren - mitten in der Grippewelle und in Zeiten des Coronavirus eine nicht zu unterschätzende Ansteckungsquelle. Die Linzer Druckerei Friedrich setzt daher nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen in Österreich antibakterielle Lacke ein, die auf eine Entwicklung der Uniklinik Regensburg zurückgehen.

Wangfujing in Peking/China
Studie

Ägypten, Algerien und Südafrika besonders anfällig für Coronavirus

In der Coronavirus-Krise sind Ägypten, Algerien und Südafrika laut einer Studie einem besonders hohen Risiko ausgesetzt. Grund seien die intensiven Handelsbeziehungen und Reiseaktivitäten zwischen den drei afrikanischen Ländern und China, heißt es in einer am Mittwoch in der medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichten Studie.

Coronavirus

Warum Covid 19 keine Überraschung ist

Schon vor einem Jahr haben chinesische Wissenschaftler eindringlich vor dem möglichen Auftauchen eines neuen Coronavirus gewarnt. Es sei „höchst wahrscheinlich“, dass der Erreger von Fledermäusen ausgehen werde. „Und es gibt eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass es in China passiert“, hieß es in der Studie, die im März 2019 im Fachjournal „Viruses“ veröffentlicht wurde.

Elly Tanaka Axolotl

Europäischer Wissenschaftspreis für Elly Tanaka

Die Biochemikerin Elly Tanaka vom Institut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien erhält den jährlich verliehenen „Women in Science Award 2020“ für „ihre bahnbrechenden Arbeiten zur Entwicklung eines molekularen Verständnisses der Regeneration von Gliedmaßen und Rückenmark“. Das sagen der europäische Dachverband von Biochemie-Fachgesellschaften FEBS und der European Molecular Biology Organization (EMBO), die den Preis vergeben.

Roulette
Genetik

Geschlecht von Babies ist familiäres Roulette

Die eine Familie mit drei Töchtern, die andere mit zwei Söhnen - Zufall? Ja, mehr oder weniger. Die genetische Veranlagung in Familien spielt nämlich laut einer Studie keine Rolle, ob Eltern eher Buben oder Mädchen bekommen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher aus Schweden, Australien und weiteren Ländern in einer aktuellen Untersuchung. 

 

 

Coronavirus

Neuer Supercomputer "Hawk" soll Pandemien berechnen

Im Höchstleistungsrechenzentrum HLRS in Stuttgart geht ein neuer Supercomputer ans Netz. Die Rechenanlage mit dem Projekt-Namen „Hawk“ wurde von dem Hersteller Hewlett Packard Enterprise (HPE) gebaut und ist vier Mal schneller als der bisher an dem Zentrum der Universität betriebene Großrechner namens „Hazel Hen“. Ziel ist es, damit künftig auch Pandemien zu berechnen.

Normale Leber versus Fettleber
Universität Genf

Ansatzpunkt für Frühdiagnose von Leberkrebs entdeckt

Fast ein Drittel der Weltbevölkerung lebt mit der Diagnose Fettleber. Unter Umständen kann sich aus dieser Funktionsstörung Leberkrebs entwickeln. Forschende der Universität Genf haben einen Ansatz gefunden, das Risiko dafür frühzeitig zu erkennen.