Wissenschaft

Coronavirus_ Italien _ Norditalien _ Lombardei
Coronavirus 

Lombardei meldete sinkende Zahl neuer Infektionen

Die Lombardei meldet eine sinkende Zahl neuer Infektionsfälle. „Die Epidemiekurve beginnt zu sinken, der Rückgang hat begonnen“, sagte der lombardische Präsident Attilio Fontana bei einer Pressekonferenz am Freitag.

Coronavirus 

Neue Berechnung zur Dunkelziffer in Österreich

Offizielle Daten geben nur bedingt Auskunft über das tatsächliche Ausmaß der Covid-19-Infektionen in Österreich. Denn es ist nicht klar, ob sich immer mehr Personen infizieren oder durch mehr Tests mehr Fälle bekannt werden. Ein Forscher der WU Wien hat nun die Dunkelziffer anhand des Verlaufs der Todesfälle berechnet und kommt auf 16.000 bis 45.000 Fälle - je nach Letalitätsrate (Stand: 18.3.).

Coronavirus 

FWF-Akutförderungen für Corona-relevante Forschung

Der Wissenschaftsfonds FWF bietet mit der neu eingerichteten „Akutförderung SARS-CoV-2“ eine „Fast-Track-Schiene“ für Corona-relevante Forschung. Der vor allem Grundlagenforschung fördernde Fonds ruft Wissenschafter dazu auf, Projekte zur Erforschung humanitärer Krisen wie Epidemien und Pandemien in den bestehenden FWF-Programmen einzureichen. Diese werden bevorzugt behandelt, teilte der FWF mit.

Coronavirus 

Uni Graz erhebt online psychische Belastungen

Die Belastung ist dieser Tage für viele Menschen eine ungewohnte - Unsicherheiten über Gesundheit, Job, Zukunft schleichen sich ins Denken. Forscher des Instituts für Psychologie der Universität Graz wollen zum Thema „Was macht Corona mit der Psyche?“ das Befinden der Bewohner Österreichs erheben und haben eine Online-Erhebung gestartet. Die Beantwortung dauert etwas 15 Minuten und ist anonym.

Coronavirus 

Plattform vernetzt Medizin-Studenten und Krankenhäuser

In Österreich und Deutschland will die Plattform „medis vs. COVID-19“ Spitäler und Studenten, die sich ehrenamtlich bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie engagieren wollen, zusammenbringen. Insgesamt haben sich rund 25.000 Studenten bei der dazugehörigen Facebook-Gruppe angemeldet, davon knapp 5.000 am Österreich-Ableger. 200 medizinische Einrichtungen haben Unterstützungsbedarf gemeldet.

Coronavirus

Pharmaindustrie hegt leise Hoffnung auf rasche Therapie

Eine Vielzahl an Forschungsprojekten und klinischen Studien zum neuen Coronavirus weckt bei Vertretern der österreichischen Pharmaindustrie Hoffnung auf rasch verfügbare Therapieoptionen. Trotz Möglichkeiten zur Beschleunigung von Entwicklung und Zulassung dürfe der Weg dorthin über "fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse" aber nicht verlassen werden, heiß es am Freitag vor Journalisten.

Coronavirus

Mittlerweile 933 Erkrankte in Wien

In Wien ist die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Personen von Donnerstag auf Freitag wieder merklich gestiegen: Mittlerweile gibt es 933 erkrankte Personen, wie das Rathaus in einer Aussendung am Freitag mitteilte. Zudem starben zwei weitere Menschen an den Folgen der Erkrankung - nunmehr gibt es 16 Todesfälle. Wieder gesund sind 35 Personen.

Coronavirus 

Med-Uni Graz stellt Video zu Schutzkleidung online

Die Med-Uni Graz hat ein Trainingsvideo online gestellt, das den richtigen Umgang und das Anlegen von Schutzausrüstung für medizinisches Personal und andere in der Bekämpfung des Coronavirus tätige Personen beschreibt. Das von der Med-Uni produzierte Video folgt unter anderem den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, hieß es am Freitag in einer Aussendung.

Tabletten_bunt
Coronavirus

Arznei-Mittel-Nachfrage deutlich zurückgegangen

Ähnlich wie im Lebensmittel-Handel ist auch in den Apotheken nach den anfänglichen Hamsterkäufen im Zuge der Corona-Krise Ruhe eingekehrt. Der österreichische Arzneimittel-Vollgroßhandel (PHAGO) registrierte in der zweiten Woche der Maßnahmen durch die Bundesregierung eine Beruhigung im Medikamenten-Bereich.

Coronavirus

Weltweit wären 40 Millionen ohne Gegenmaßnahmen

Ohne Gegenmaßnahmen hätte die Coronavirus-Pandemie dem Imperial College in London zufolge in diesem Jahr bis zu 40 Millionen Menschen weltweit das Leben kosten können. Das geht aus einer Studie hervor, die am Donnerstagabend veröffentlicht wurde. Die Forscher spielten dabei in einem mathematischen Modell mehrere Szenarien durch. Im schlimmsten Fall hätten sich demnach sieben Milliarden Menschen, also beinahe die gesamte Menschheit, innerhalb dieses Jahres mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert.

Coronavirus

4,6 Tage von Übertragung bis zu Symptomen

Die Inkubationszeit nach einer SARS-CoV-2-Infektion beträgt zumeist etwas mehr als fünf Tage. Dann treten die Symptome auf. Steckt aber der Erstinfizierte in der Inkubationszeit eine weitere Person an, zeigen sich bei ihr median schon 4,6 Tage nach Symptombeginn die ersten Krankheitszeichen. Dieses Serienintervall haben japanische Wissenschafter errechnet.

Impfen
Coronavirus

Tiroler Forscher setzen auf zwei konkrete Projekte

Wissenschafter der Innsbrucker Uni-Kliniken setzen in Sachen Covid 19-Behandlung und Vorsorge derzeit vor allem auf zwei konkrete Forschungsprojekte. Zum einen geht es darum, herauszufinden, ob das Absetzen von Mitteln gegen Bluthochdruck bei älteren Patienten den Krankheitsverlauf der Infektion begünstigt. Zum anderen plant man den Einsatz eines körpereigenen Antiseptikums.

Coronavirus - Wien - leere Straße - Stadt
Coronavirus 

Verbesserung bei leichter Verschärfung in 45-60 Tagen

Eine Modellrechnung des Wolfgang Pauli Instituts (WPI) bestätigt „Wichtigkeit und Wirksamkeit“ der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie. Die Wissenschafter gehen bei einer leichten Verschärfung der Maßnahmen von einer Verbesserung der Situation in rund 45 bis 60 Tagen aus. Eine noch kurzfristige Zunahme der täglichen Anzahl von Erkrankten sei „ok“, so WPI-Chef Norbert Mauser.

Thermometer Sonne
Coronavirus

Hohe Temperaturen „bremsen" SARS-CoV-2 tatsächlich

SARS-CoV-2 könnte in seiner Aktivität temperaturabhängig sein. Nach entsprechenden ersten Berichten über eine höhere Infektionsrate bei winterlichen Temperaturen hat der aus Österreich stammende Software-Unternehmer Alex Bäcker (QLess/Pasadena/USA) entsprechende statistische Abschätzungen durchgeführt. Fazit: Hohe Temperaturen „bremsen“ SARS-CoV-2 offenbar wirklich.

Pangolin
Sars-CoV-2

Schmuggel infizierter Pangoline geht weiter

Zu 99 Prozent stammt SARS-CoV-2 von sogenannten Schuppentieren (Pangoline). Die Säugetiere gelten in China als Delikatesse. Die Schuppen werden zu traditionellen Medizinprodukten verarbeitet. Chinesische Wissenschafter haben nach China eingeschmuggelte Pangoline untersucht: Möglicherweise ist auch der Schmuggel der Tiere ein Weg, über den SARS-CoV-2 sich verbreitete.

Coronavirus _ Gesichtsmaske
Coronakrise 

Ärztin: Hohe Verunsicherung am Uniklinikum Salzburg

Am Uniklinikum Salzburg herrscht beim medizinischen Personal derzeit offenbar einiges an Verunsicherung. Eine Ärztin berichtete im APA-Gespräch von einem eklatanten Mangel an auch nur einfacher Schutzausrüstung und zu wenig Fachinformation über die Krankheit. Viele ihrer Kollegen würden ihr Wissen zur Behandlung von Covid-19 momentan über Soziale Medien und WhatsApp-Gruppen beziehen.