Wissenschaft

Frühgeborene

Forscher untersuchen Einfluss von Probiotika auf Darm

Frühgeborene haben keinen leichten Start ins Leben. Aufgrund ihrer Unreife tragen sie etwa ein höheres Risiko für entzündliche Darmerkrankungen, wie die nekrotisierende Enterokolitis (NEC), die lebensbedrohliche Folgen haben kann. Um die Überlebenschancen zu verbessern, haben Grazer Forscher in einer Studie an drei österreichischen Kliniken das Darm-Mikrobiom der Frühchen unter die Lupe genommen.

Grippe Erkältung Influenza
Coronavirus

Schnupfen könnte Immunsystem auf Covid-19 vorbereiten

Einer Studie eines Teams um die in den USA tätige Tiroler Forscherin Daniela Weiskopf zufolge, könnten körpereigene Immunabwehrzellen durch vorhergegangene Infektionen mit anderen Coronaviren ein Stück weit auf SARS-CoV-2 vorbereitet werden.

Coronavirus

Chinesische Impfstoffentwickler in Schwierigkeiten

Die chinesischen Pharma- bzw. Biotech-Unternehmen Sinopharm, Sinovac Biotech und CanSino waren weltweit die ersten, welche in Richtung Covid-19-Impfstoffe starteten. CanSino ist dabei laut dem Pharma-Brancheninformationsdienst STAT nun mit Problemen konfrontiert. In China gibt es derzeit zu wenige SARS-CoV-2-Infektionen, um klinische Wirksamkeitsstudien durchführen zu können.

Flugzeug Flieger Flugverkehr
Coronavirus

Flugreisen: Corona-Gefährdung höher als Absturzrisiko

Flugreisen könnten - ähnlich wie Kreuzfahrten - in Covid-19-Zeiten gefährlich sein. Das SARS-CoV-2-Risiko ist aber laut US-Statistiker Arnold Barnett relativ gering. Zwei Stunden US-Inlandsflug könnten zu einem Covid-19-Todesfall pro 400.000 bis 600.000 Passagieren führen. Das Risiko sei ähnlich wie bei zwei Stunden Tagesaktivität am Boden, heißt es in einer Preprint-Studie.

Schule Schüler Lehrer
Coronavirus

Australische Studie: Risiko in Schulen gut zu managen

Das Risiko für Corona-Ausbrüche in Schulen lässt sich einer australischen Studie zufolge mit Maßnahmen wie Kontaktverfolgung gering halten. Obwohl mit dem Virus infizierte Lehrer, Betreuer und Kinder ihre Einrichtung aufgesucht hätten, als sie bereits infektiös waren, seien dort nur wenige weitere Menschen infiziert worden.

Wissenschaftliche Integrität: Plagiatsfälle mit Konsequenzen

Immer wieder tauchen auch in Österreich Plagiatsfälle auf. In den vergangenen Wochen führten zwei davon zu drastischen Konsequenzen: Die Uni Linz trennte sich von einer Mitarbeiterin, die Wirtschaftsuniversität entzog einer anderen Forscherin das Doktorat. Plagiate sind aber nicht die einzige Form des Fehlverhaltens, zeigt der neue Jahresbericht der Kommission für wissenschaftliche Integrität.

Molekulare Kleber hängen „Bitte entsorgen“-Markierung an Krebstreiber

Manche Eiweißstoffe im Körper kann man direkt mit Wirkstoffen ausschalten, wenn sie Krankheiten wie Krebs auslösen, bei drei Vierteln davon funktioniert das aber nicht, erklären Wiener Forscher. Mit „molekularen Klebern“ kann man ihnen aber eine „Bitte entsorgen“-Markierung anhängen, um sie von der zellulären Müllabfuhr abholen zu lassen, berichten sie im Fachjournal „Nature Chemical Biology“.

Statistik

Vier Neuinfektionen in Kärnten

In Kärnten sind am Montag vier weitere Corona-Infektionsfälle gemeldet worden. Nach Angaben des Landes Kärnten handelt es sich um einen Mann und eine Frau aus Klagenfurt sowie eine Frau aus Villach und eine aus Wolfsberg. Damit lag die Zahl der aktuell Infizierten in Kärnten am Montag bei 21.

Coronavirus

79 Corona-Infektionen in dänischem Schlachtbetrieb

Nach dem Corona-Ausbruch in einem Schlachtbetrieb in Dänemark sind mittlerweile 79 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der dänische Fleischverarbeiter Danish Crown am Montag mitteilte, ist die Gesamtzahl der Infektionen in dem Betrieb in Ringsted damit seit Samstag um 17 nachgewiesene Fälle angestiegen.

Coronavirus

IIASA-Studie: Luftverkehr förderte schnelle Verbreitung

Was seit SARS (2002) längst bekannt war und sich zu Beginn der „Schweinegrippe"-A(H1N1)-Pandemie zeigte, belegt jetzt auch eine Studie des Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg: Internationale Flugverbindungen trugen mehr zur schnellen Verbreitung von SARS-CoV-2 bei als bodengestützte Kontakte zwischen Nachbarstaaten.“

Medikament Coronavirus
Coronavirus

Deutsche Forscher identifizierten Ziel für Corona-Arzneien

Wissenschafter der Goethe-Universität Frankfurt haben ein mögliches Ziel für neue Anti-SARS-CoV-2-Medikamente entdeckt. Es handelt sich dabei um eine Papain-like-Protease (PLpro), welche die Virusvermehrung in Zellen ankurbelt und gleichzeitig die Immunabwehr des Infizierten schwächt. Das könnte einen Doppelschlag gegen SARS-CoV-2 durch die Behinderung eines Enzyms bedeuten.

aerosol
Coronavirus

Weiterhin Debatte um konkrete Rolle von Aerosolen

Virushaltige Partikel in der Luft, sogenannte Aerosole, spielen bei der Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 eine Rolle - das ist inzwischen gängige Meinung. Doch wie groß diese Rolle ist, dazu gibt es in der Fachwelt unterschiedliche Ansichten. Einig sind sich die Forscher darin, dass vor allem in geschlossenen Räumen die Ansteckungsgefahr am größten ist.

Bauplan des Oxytocin-Rezeptors erlaubt Design neuer Medikamente

Forschende der Universität Zürich haben den dreidimensionalen Bauplan des Oxytocin-Rezeptors bestimmt. Damit sollen sich neue Medikamente gegen psychische Krankheiten entwickeln lassen. Wissenschaftler versuchen seit Jahrzehnten, Medikamente zu entwickeln, die gezielt an den Oxytocin-Rezeptor binden.

Coronavirus

Russland plant erste Corona-Impfungen im Herbst

 Weltweit gibt es einen Wettlauf um einen Corona-Impfstoff. Russland will nach eigenen Angaben demnächst ein Präparat zulassen - aber erst ab Oktober die Bevölkerung impfen. Zunächst sollten dann Ärzte und Lehrer geimpft werden, dann schrittweise der Rest der Bevölkerung. Die Ankündigungen der Regierung werfen viele Fragen auf.

Hund Katze Haustiere
Coronavirus

Menschen können Hunde und Katzen anstecken

Haustiere wie Hunde und Katzen können von Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert werden. Diese Annahme von Wissenschaftlern hat jetzt eine Studie italienischer Forscher an einer verhältnismäßig großen Zahl von Tieren bestätigt. Die Wissenschaftler hatten 540 Hunde und 277 Katzen in Norditalien, vor allem in der Lombardei, untersucht. 

Statistik

Vorerst keine neuen Fälle in Linzer Uniklinik

Im Linzer Kepler Uniklinikum (KUK), wo acht Mitarbeiter des Zentrallabors infiziert sind, tauchten vorerst keine weiteren Coronafälle auf. Allerdings wurden zwei Personen aus dem privaten Umfeld der betroffenen KUK-Beschäftigten positiv getestet. Insgesamt wurden bisher alle Kontaktpersonen der Kategorien eins und zwei - diese Gruppe umfasst 48 Leute - und die knapp 70 Labormitarbeiter getestet.