Gesellschaft

Anschober: AMS-Solidaritätsprämien-Modell wird überarbeitet

Angesichts der Corona-Arbeitsmarktkrise soll das AMS-Solidaritätsprämien-Modell forciert werden und die entsprechende Richtlinie des Arbeitsmarktservice (AMS) überarbeitet werden. „Aktuell wird bereits an der Vorbereitung der Umsetzung des Modells gearbeitet“, so Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) am Dienstag in einer Aussendung.

Coronavirus

Psychiater: Gesunde leiden mit Zeitverzögerung unter Corona-Krise

Die Corona-Krise bringt mit Zeitverzögerung auch psychisch sonst Gesunde in Probleme. Psychiater Günter Klug, Präsident von pro mente Austria, erklärte am Dienstag in einer Aussendung: „Jetzt kommen auch immer mehr psychisch stabile Menschen ins Trudeln!“ Er warnte vor einem deutlichen Anstieg von psychischen Belastungen und chronischem Stress.

Coronavirus

Iran plant Einführung von Corona-Bußgeldern

Der iranische Corona-Krisenstab plant die Einführung von Bußgeldern für Verstöße gegen die Corona-Vorschriften - vor allem für Menschen, die sich weigern, Schutzmasken zu tragen. „In mehreren Ländern gibt es bereits einen Corona-Bußgeldkatalog, der sich auch als effektiv erwiesen hat“, sagte Vizeminister Iradsch Harirchi nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna am Dienstag.

Coronavirus

Warnung vor unkontrolliertem Anstieg in Frankreich

Experten haben vor einem erneuten unkontrollierten Anstieg der Corona-Fallzahlen in Frankreich gewarnt. Die Lage könne „jederzeit kippen“, erklärte der Wissenschaftsrat, ein Beratergremium der französischen Regierung, in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme. Die Situation sei zwar derzeit „unter Kontrolle, aber fragil“.

Coronavirus

Polen verzeichnete Höchstwert bei neuen Infektionen

Polen hat so viele neue Corona-Fälle registriert wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Am Dienstag verzeichneten die Behörden 680 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, wie das Gesundheitsministerium in Warschau mitteilte. Der bisherige Rekordwert wurde am Samstag erfasst, er lag bei 658 Neuinfektionen.

Bundesheer Infanterie Österreich
Coronavirus

Mehrere Soldaten in Salzburger Kaserne infiziert

In der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim sind am Dienstag sieben Soldaten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das Militärkommando Salzburg informierte, hatten alle Betroffenen am vergangenen Wochenende Kontakt zu einem Verdachtsfall. Als der Grundwehrdiener Symptome zeigte, wurden sofort 31 Soldaten, die mit dem Mann in engerem Kontakt standen, getestet.

Coronavirus

Australischer Bundesstaat verschärft Strafen

Der australische Bundesstaat Victoria hat nach zahlreichen Verstößen gegen Quarantäne-Bestimmungen für Corona-Infizierte die Bußgelder drastisch erhöht. Es sei „absolut inakzeptabel“, dass bei Überprüfungen rund 800 Infizierte - und damit jeder Vierte - nicht zu Hause angetroffen wurde, sagte Daniel Andrews, der Regierungschef des Bundesstaates, am Dienstag.

Schule Schüler Lernen

Ministerium plant normalen Schulstart in Österreich

Das Bildungsministerium geht nach derzeitigem Stand von einem „völligen normalen Schulstart“ im Herbst aus. Man arbeite an Varianten, um trotz der Corona-Pandemie einen Schulbetrieb so lange wie möglich zu gewährleisten. Dazu soll das vom Gesundheitsministerium geplante Ampelsystem auch in den Schulen zum Einsatz kommen, erläuterte eine Sprecherin von Minister Heinz Faßmann (ÖVP) der APA.

Christine Aschbacher Familienministerin ÖVP
Coronavirus

Coronahilfen: Weniger als die Hälfte der Familienfonds-Anträge erledigt

Viele Familien müssen noch immer auf staatliche Corona-Hilfe warten. Das Familienministerium hat am Dienstag aktualisierte Zahlen zum Familienfonds vorgelegt: Mit Ende Juli waren demnach 35.527 von 65.000 Anträgen positiv entschieden, was 46 Prozent der Ansuchen auf Unterstützung aus dem Mitte April eingerichteten Familienhärtefonds entspricht.

Coronavirus

Deutscher Ärzteverband: Zweite Corona-Welle schon da

Eine vielfach befürchtete zweite Corona-Welle hat Deutschland nach Einschätzung des Ärzteverbandes Marburger Bund bereits erfasst. „Wir befinden uns ja schon in einer zweiten, flachen Anstiegswelle“, sagte die Vorsitzende Susanne Johna der „Augsburger Allgemeinen“ (Dienstagsausgabe). Zugleich versicherte sie, dass die Krankenhäuser darauf vorbereitet seien.

Covid-19 Coronavirus
Coronavirus

WHO: „Allheilmittel“ gegen Coronavirus wird vielleicht nie gefunden

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor zu viel Optimismus bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus gewarnt. „Im Moment gibt es kein Allheilmittel, und vielleicht wird es nie eines geben“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Deshalb sei weiterhin der beste Schutz das Tragen von Masken, häufiges Händewaschen und Abstandhalten.

Meinl-Reisinger für regionale Corona-Maßnahmen

Beate Meinl-Reisinger hat Montagabend als Chefin der kleinsten Parlamentspartei NEOS die ORF-„Sommergespräche“ eröffnet. Die pinke Frontfrau sprach sich dafür aus, dass Corona-Maßnahmen möglichst kleinräumig gesetzt werden und Bildungseinrichtungen nicht mehr flächendeckend geschlossen werden. Sie forderte einmal mehr schnellere Corona-Tests („Fast Lane“) für Schulen.

Erstes gezieltes Krebstherapeutikum für mehrere Tumorarten

Erstmals hat ein zielgerichtetes, spezifisch gegen ein bestimmtes Merkmal von Tumoren gerichtetes Medikament in Europa eine Zulassung für die Behandlung gleich mehrerer Krebsarten erhalten. Das gab der Schweizer Pharmakonzern Roche am Montag bekannt. Entrictinib blockiert eine Tyrosinkinase-Enzym, das bei verschiedenen Krebsformen vermehrt vorkommen kann.

Frau mit erster US-Gesichtstransplantation gestorben

Die Frau mit der ersten großflächigen Gesichtstransplantation in den USA ist nach Krankenhausangaben tot. Das Spital in Cleveland, in dem Connie Culp 2008 operiert worden war, würdigte sie auf Twitter als „unglaublich mutige, lebhafte Frau“. Sie sei weltweit die am längsten lebende Patientin eines solchen Eingriffs gewesen. Nach Medienberichten war sie 57 Jahre alt.

Coronavirus

Deutscher Bundespräsident warnt vor Leichtsinn in Pandemie

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Menschen in Deutschland angesichts steigender Infektionszahlen davor gewarnt, in der Corona-Pandemie leichtsinnig zu werden. „Die Verantwortungslosigkeit einiger weniger ist ein Risiko für uns alle“, sagte Steinmeier in einer am Montag veröffentlichten Videobotschaft.

Coronavirus

Zu wenig Touristen - Italiens Kulturstädte schaffen Neustart nicht

Im Gegensatz zu Badeorten und Bergdörfern schaffen Italiens Kunst- und Kulturstädte den touristischen Neustart nach dem Coronavirus-Lockdown nicht. Dramatische Rückgänge bei der Zahl ausländischer Besucher melden Städte wie Rom, Venedig, Florenz, Mailand und Turin, die ein Drittel des italienischen Tourismus ausmachen.