Gesundheitspolitik

Schweizer Bundesrat schlägt Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen vor

Der Schweizer Bundesrat schlägt dem Parlament verschiedene Maßnahmen vor, um die Kosten im Gesundheitswesen in den Griff zu bekommen.

Cannabis Tabletten bunt
Psychiatrie, Sucht- und Drogenfragen

Drogenkoordinator Lochner : „Die Wiener wollen vor allem helfen“

Ein weites Betätigungsfeld hat der Wiener Koordinator für Psychiatrie, Sucht- und Drogenfragen, Ewald Lochner. Das reicht von den Alkoholverbotszonen zu illegale Drogen und umfasst die gesamte Psychiatrie.

Impfen

Pfizer baut Impfstoff-Zentrum in Orth an der Donau für 50 Mio. aus

Der Pharmakonzern Pfizer investiert 50 Mio. Euro in sein Impfstoff-Kompetenzzentrum in Orth an der Donau in Niederösterreich. Das berichtet der „Kurier“ in seiner Mittwoch-Ausgabe.

Gesundheits- und Pflegeberufe

Deutlich mehr anerkannte ausländische Berufsabschlüsse in 2018 in Deutschland

Immer mehr Menschen lassen sich bundesweit ihre im Ausland erworbenen Abschlüsse anerkennen. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 36 400 solcher Berufsabschlüsse als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig bewilligt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte.

Deutschland

Behörden warnen vor nicht zugelassenen Defibrillatoren

Mehrere Bundesländer warnen vor Risiken durch nicht zugelassene Herznotfallgeräte eines niederländischen Herstellers. Betroffen seien Defibrillatoren der Marke Telefunken AED Modell FA1 und HR1 des Herstellers Defiteq International B.V., teilte das niedersächsische Sozialministerium in Hannover am Dienstag mit.

Malaria
WHO

Sechs Millionen Malaria-Fälle in Burundi seit Jahresbeginn

Im ostafrikanischen Burundi hat es seit Beginn des Jahres laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fast sechs Millionen Fälle von Malaria gegeben - bei einer Bevölkerung von rund elf Millionen Menschen. Von Januar bis Ende Juli seien 1855 Menschen an der Krankheit gestorben.

Milica Tomic
Studie zu Medizinern aus Drittstaaten

„Nostrifikanten rascher in Arbeitsprozesse einbinden“

Vor welchen Herausforderungen Mediziner aus Drittstaaten in Österreich stehen, ist bisher wenig bekannt. Licht ins Dunkel will nun eine Studie bringen, die kurz vor der Publikation steht. Eine der StudienautorInnen, Milica Tomić-Schwingenschlögl gab „medinlive“ schon vorab Einblick und sprach Empfehlungen aus.

Alpbacher Gesundheitsgespräche

Solidarische Systeme als Win-Win-Situation

„Gesunde Länder sind reicher“, erklärte am Dienstag der Chef des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Alexander Biach, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. Unter anderem waren Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) und sein steirischer Ressortkollegen Christopher Drexler (ÖVP) in Alpbach dabei.

Alpbacher Gesundheitsgespräche

Gravierende Unterschiede nach Bundesländern

In Österreich sind die Differenzen besonders groß, was den Gesundheitszustand der Menschen, die Struktur und die Ausgaben für das Gesundheitswesen betrifft. Das skizziert ein weiterer Schwerpunkt des am Dienstag in Alpbach präsentierten Teilberichts über „Leistungskraft regionaler Gesundheitssysteme“. Gesundheitsökonomin Maria Hofmarcher bezeichnete in diesem Zusammenhang die Spitäler als „Maschinenraum“ des Gesundheitswesens.

Familie
Alpbacher Gesundheitsgespräche

Armut macht krank

Österreich gehört zu den reichsten Ländern der Welt. Die Gesundheitsausgaben - 10,3 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (Deutschland: 11,3 Prozent; USA: 17,9 Prozent) - sind im internationalen Vergleich im höheren Bereich. Doch auch ein derart hoch entwickeltes Gesundheits- und Sozialsystem mit praktisch universellem Zugang schafft noch keine „Gleichheit“, was die Gesundheit angeht.

Österreichische Ärztekammer trauert um Rudolf Hundstorfer

Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, zeigt sich tief betroffen über den plötzlichen Tod von Rudolf Hundstorfer, der von 2008 bis 2016 das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz leitete.

Thermometer Sonne
Alpbacher Gesundheitsgespräche

Klimakrise tötet jetzt schon

Die Klimakrise tötet jetzt schon. Ein Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um zwei Grad Celsius dürfte die Zahl der hitzebedingten Todesfälle in Europa um 50 Prozent erhöhen, drei oder vier Grad mehr diese vervierfachen. Mehr Vorsorge ist notwendig, wurde am Dienstag bei den Alpbacher Gesundheitsgesprächen betont.

Spital Ärzte
Alpbacher Gesundheitsgespräche

Spitalausgaben verdoppeln sich

Die Ausgaben für die österreichischen Spitäler dürften sich von 2017 bis 2030 von 12,8 Milliarden Euro auf 24,6 Milliarden Euro fast verdoppeln. Dies stellten die Wiener Gesundheitsökonomen Maria Hofmarcher und Christopher Singhuber in einem neuen Projektbericht mit Unterstützung von Philips Austria fest, den sie am Dienstag bei den Alpbacher Gesundheitsgesprächen vorstellten.

Gegen Arzneimittel-Engpässe

Chemische Industrie für Exportverbot

Hinsichtlich der Diskussion um Lieferengpässe bei bestimmten Arzneimitteln in Österreich spricht sich der Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO) für ein Exportverbot von Medikamenten aus. Die heimische Produktion solle gestärkt werden. Die reine Verschreibung von Wirkstoffen sei hingegen keine geeignete Lösung für Lieferengpässe, hieß es am Dienstag in einer Aussendung.

Alpbacher Gesundheitsgespräche

Defizite bei Seltenen Erkrankungen

In Österreich wird die Zahl der Sozialversicherungsträger durch Fusionen von 21 auf fünf gesenkt. Diese Strukturreform ändere aber nichts in der Qualität der medizinischen Versorgung der Versicherten, hieß es am Rande der Alpbacher Gesundheitsgespräche bei einem Expertenmeeting der „Praevenire“-Initiative.

Herzinfarkt Mann
Alpbacher Gesundheitsgespräche

Digital Health ist nicht nur Technik

Unter Digital Healthcare werden - fälschlicherweise - oft nur technische Lösungen für Gesundheitsprobleme verstanden. Doch die Technik von Telemedizin & Co. ist oft schon längst vorhanden, die Gesamtgestaltung von Betreuungssystemen unter ihrer Anwendung ist die Crux, hieß es am Montag bei den Alpbacher Gesundheitsgesprächen (bis 20. August).