Gesellschaft

Sterbefälle

Bei Bestattungen hat persönliche Beratung Priorität

Ein Bestatter muss verlässlich und freundlich sein sowie bei nachvollziehbaren Kosten die Beerdigung professionell organisieren. Eine persönliche Beratung ist dabei zentral. Zu diesen Ergebnissen kam eine repräsentative Onlineumfrage des Marktforschungsinstituts Market im Auftrag der Bundesinnung Bestatter der Wirtschaftskammer, die am Freitag vorgestellt wurde.

Armutskonferenz

Beschämung ist eine soziale Waffe

Armut führt zu einem ganzen Bündel an Benachteiligungen bis hin zur Krankheit. Was aber oft noch hinzukommt und die Betroffenen doppelt schädigt, ist die Scham. Die österreichische Armutskonferenz stellte am Freitag in dem von ihr organisierten „Parlament der Ausgegrenzten“ in Wien das Motto „Beschämung und Gesundheit“ in den Mittelpunkt.

E-Zigaretten

Inzwischen 26 Todesfälle in den USA

Die Zahl der Toten in den USA nach dem Konsum von E-Zigaretten ist auf 26 gestiegen. Seit März wurden zudem im Zusammenhang mit E-Zigaretten 1.299 Fälle von Lungenerkrankungen registriert, wie die US-Gesundheitsbehörde CDC nun mitteilte.

Behindertenanwalt fordert einheitliche Standards in den Ländern

Die Forderung nach einheitlichen Standards in den Ländern für Menschen mit Behinderung hat Behindertenanwalt Hansjörg Hofer an die künftige Regierung adressiert. Es könne nicht sein, dass es „von der Postleitzahl abhängig ist“, ob es beispielsweise die Bereitstellung persönlicher Assistenz im Privatbereich gibt, oder nicht, erklärte Hofer bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Pharmaindustrie

Milliardenzahlung für Johnson&Johnson

Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson ist wegen eines Medikaments, das Männern angeblich die Brüste wachsen lässt, zu milliardenschweren Strafzahlungen verurteilt worden. Eine Geschworenenjury sprach einem Kläger am Dienstag in Philadelphia Schadenersatz von 8 Milliarden Dollar (7,3 Mrd Euro) zu, wie US-Medien übereinstimmend berichteten.

Studierende MedUni Wien
MedUni Wien

„White Coat Welcome" für Neo-Studierende

Vergangene Woche begannen 660 Erstsemestrige der Humanmedizin und 80 Erstsemestrige der Zahnmedizin ihr Studium an der MedUni Wien. Rektor Markus Müller und Vizerektorin Anita Rieder begrüßten die Ärztinnen und Ärzte in spe im Rahmen des „White Coat Welcome“ im Hörsaalzentrum an der MedUni Wien.

Werner Poewe_MUI
Interview

Neurologe Werner Poewe: „Das Schiff ist auf gutem Kurs!"

Werner Poewe war fast ein Vierteljahrhundert Direktor der Universitätsklinik für Neurologie an der Innsbrucker MedUni. Mit Oktober ist er in den Ruhestand getreten. Poewe unterstreicht im großen Abschiedsinterview die Wichtigkeit des Teamspirit unter den Kollegen, wo er auf die Grenzen des Machbaren gestoßen ist und wie er Energie tankt, abseits von Forschung und Administrativen.

Schweiz

Historischer HIV-Tiefststand

Die Zahl der HIV-Diagnosen erreichte bei den Eidgenossen dank Screening und frühzeitiger Behandlung einen historischen Tiefstand: 2018 wurden dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 425 neue Fälle gemeldet, 4,5 Prozent weniger als 2017.

Medizinischer Musiksalon
Medizinischer Musiksalon

Ein Abend rund um Johannes Brahms

Der Medizinische Musiksalon hat sich kürzlich vornehmlich den Werken des deutschen Komponisten und Pianisten  Johannes Brahms gewidmet. Auch diesmal war der Vivaldi-Saal im Ursulinenkloster die bewährte Location.

Roger Federer Hardcourt
Sport

Neue Methode verspricht Tennis minus Abnutzung

Mit einer neuen Umgreif-Technik wollen Trainer das Tennisspielen körperschonender machen. Geht es nach der Trainingsacademy von Michael Maurer, Gerhard Schneider und Bernhard Steiner, soll es die klassische Rückhand nicht mehr geben und von der Vorhand sowohl auf der rechten als auch linken Hand gespielt werden. Somit werden beide Körperhälften gleichsam trainiert, so Schneider im APA-Gespräch.

Zigarette löste Zimmerbrand im Krankenhaus Eisenstadt aus

Die Ursache des Zimmerbrandes in der psychiatrischen Station, der am Freitagabend für einen Feuerwehreinsatz im Krankenhaus Eisenstadt gesorgt hat, ist geklärt. Ein Patient dürfte offenbar - trotz strengsten Rauchverbots - mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen sein, bestätigte die Polizei am Freitag einen Bericht des ORF Burgenland.

„Körperwelten“ laden in Wien wieder zur spektakulären Leichenbeschau

Diese Schau geht wortwörtlich unter die Haut: Die „Körperwelten“ des „Plastinators“ Gunther von Hagens laden wieder zur spektakulären Leichenbeschau in Wien. Anhand von speziell präparierten Organen, Skelett- und Muskulaturteilen sowie ganzen Menschenleibern soll die Funktionsweise des menschlichen Körpers verständlich gemacht werden. Ethische Bedenken haben die Ausstellungsmacher nicht.

„Lungenerkrankungen breiten sich weiter in raschem Rhythmus aus!"

Die Zahl der Lungenerkrankungen und Todesfälle in den USA, die mit dem Rauchen von E-Zigaretten in Verbindung gebracht werden, ist weiter deutlich gestiegen. Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC am Donnerstag mitteilte, wurden inzwischen 18 Todesfälle nach solchen Lungenerkrankungen registriert, eine Woche zuvor waren es noch zwölf. Die Zahl der Kranken stieg um weitere 275 Fälle auf 1.080.

Opioidkrise

US-Bundesstaaten klagen gegen Millionen-Boni bei Purdue

Ein Bündnis von US-Bundesstaaten geht rechtlich gegen millionenschwere Boni-Pläne des umstrittenen Schmerzmittel-Herstellers Purdue Pharma vor. Es gehe um Sondervergütungen in Höhe von 38 Millionen Dollar (34,6 Mio Euro), die das Unternehmen trotz seines Insolvenzantrags auszahlen wolle, teilte New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James mit.

Ausstellung MSF
Ärzte ohne Grenzen

Ausstellung macht Arbeit der Mediziner greifbar

Mit einem Appell zum Hinsehen hat Laura Leyser, Geschäftsführerin von Ärzte ohne Grenzen Österreich, am Mittwoch am Wiener Karlsplatz die Ausstellung „Ärzte ohne Grenzen aus nächster Nähe“ eröffnet. Die Freiluftausstellung kann bis 13. Oktober kostenlos besucht werden. Konkrete Beispiele wie ein Ebola-Schutzanzug oder ein aufblasbarer OP-Saal machen die Arbeit der humanitären Organisation greifbar.

Glyphosat

Bayer stellt Bedingungen für Vergleich in USA

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer will im US-Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Glyphosat nicht um jeden Preis klein beigeben. In den Verhandlungen über eine außergerichtliche Beilegung der Klagen in den Vereinigten Staaten gebe es für das Unternehmen zwei unverrückbare Bedingungen, sagte Agrochemiechef Liam Condon der „Börsen-Zeitung“ (Mittwochausgabe).