Coronakrise
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ÖVP verlangt bessere Einbindung der Hausärzte im Burgenland

Die burgenländische ÖVP ortet in dem am Mittwoch präsentierten Impf-Konzept des Landes Verbesserungspotenzial. Insbesondere die Zahl der teilnehmenden Hausärzte sei mit 30 relativ gering, konstatierte der geschäftsführende ÖVP-Landesparteiobmann Christian Sagartz in einer Aussendung. Im Vergleich dazu gebe es in Vorarlberg 220 Hausärzte, die eine Corona-Impfung verabreichen dürfen, was gemessen an der Einwohnerzahl fünfmal so viel sei.

red/Agenturen

Säumigkeit des Landes ortete Sagartz bei der Einführung eines Vormerksystems. Als Beleg zog er wieder das westlichste Bundesland, aber auch die Bundeshauptstadt als Gradmesser heran, in denen es bereits 42.000 (Vorarlberg) und 120.000 (Wien) Vormerkungen gebe, während das Burgenland erst am Freitag das System starte.

Für eine Einbindung der Betriebsärzte in die Impf- und Teststrategie plädierte am Mittwoch der burgenländische Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth. Des weiteren sei ein Ausbau der landesweiten Test-Infrastruktur notwendig, damit die Menschen und Betriebe im Land möglichst bald wieder ihrer Arbeit nachgehen könnten, so Nemeth.

 
© medinlive | 12.05.2021 | Link: https://medinlive.at/index.php/gesundheitspolitik/oevp-verlangt-bessere-einbindung-der-hausaerzte-im-burgenland