Gesellschaft

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4.000 Anrufe im Dezember beim NÖ Frauen- und Krisentelefon

Beim niederösterreichischen Frauentelefon und Krisentelefon werden allein im Dezember mehr als 4.000 Anrufe erwartet. 22.000 sind es laut einer Aussendung vom Freitag pro Jahr.

Zeitdruck_Uhr
AK-Umfrage

Zeitdruck, Kunden und Lärm stressen am meisten

Während die meisten Belastungen in der Arbeitswelt - etwa durch Wetter, Passivrauchen, Unfallgefahr oder Bildschirmarbeit - in den letzten zehn Jahren rückläufig waren, bleibt die Belastung durch Zeitdruck und Lärm hoch. Das hat die AK Oberösterreich in ihrer Umfrage für den „Arbeitsgesundheitsmonitor“ festgestellt.

Prozess gegen zwei Ärzte

„Fall David" sorgt weiter für Debatten

Der 17 Monate alte Bub wurde im April 2018 im Salzburger Landeskrankenhaus unter Narkose operiert, obwohl er nicht nüchtern war. Er atmete Erbrochenes ein und starb. Derzeit läuft ein Strafprozess gegen zwei Ärzte wegen vorgeworfener Behandlungsfehler. Der ärztliche Direktor des Spitals nahm nun dazu Stellung.

Neues Urteil zu Paragraf 219a

Geldstrafe für Ärztin

In Deutschland ist die Ärztin Kristina Hänel wegen Verstoßes gegen den umstrittenen Abtreibungsparagrafen 219a abermals zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Gießen sah es am Donnerstag in einem erneuten Berufungsprozess als erwiesen an, dass sich die Medizinerin mit Informationen auf ihrer Homepage strafbar gemacht hat. 

EU-Statistik

Infektionen durch Lebensmittelkeime

Salmonellen sind in der EU die häufigste Ursache für Krankheitsausbrüche durch Lebensmittelkeime. Fast jeder dritte solche Ausbruch sei 2018 von Salmonellen verursacht worden, teilte die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA am Donnerstag mit. In Österreich gab es rund 1.500 Fälle.

Prozess um OP am falschen Auge

Entscheidung für Jänner geplant

Ein Friseurmeister, der am falschen Auge operiert wurde und deshalb nur noch schlecht sehen kann, muss auf eine Entscheidung zur Höhe des Schmerzensgeldes noch einige Wochen warten. Eine Entscheidung solle am 9. Januar 2020 verkündet werden, sagte der Richter am Donnerstag im Oberlandesgericht (OLG) München.

Markus Margreiter
Interview Männergesundheit

„Hormone sind ein oft vernachlässigter Baustein!"

Der Urologe Markus Margreiter erzählt im Gespräch mit medinlive, warum sich Männergesundheit oftmals stark auf der psychologischen Ebene abspielt, wie sich das radikal im Wandel begriffene Männerbild auf die Gesundheit auswirkt und warum er extrem optimistisch in die (medizinische) Zukunft blickt.

Rotes Kreuz

Wunsch nach mehr psychologischer Betreuung

Angst, Stress, Depressionen: Flüchtlinge und Menschen in Notlagen sind oft schwer traumatisiert. Ihre seelische Verfassung wird in der humanitären Hilfe aber nach Überzeugung der Rotkreuz-Bewegung zu oft vernachlässigt. Sie will alle Länder der Welt bei ihrem großen Kongress in Genf dazu bringen, die psychologische Betreuung in der humanitären Hilfe zu verstärken.

Glyphosat

Formalfehler verhindert Verbot

Das im Juli vom Nationalrat beschlossene Verbot des Unkrautvernichters Glyphosat wird von Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein nicht kundgemacht und wird somit nicht mit 1. Jänner 2020 in Kraft treten. Grund dafür ist ein reiner Formalfehler: Der Entwurf des Gesetz hätte der EU im Voraus zur Notifizierung übermittelt werden müssen, was aber nicht geschehen ist. Die SPÖ bringt einen neuerlichen Antrag ein.

Klimawandel_Köpfe

Wenn der Klimawandel auf die Psyche schlägt

Die UN-Klimaverhandlungen schienen vielen lange Zeit sehr abstrakt. Mittlerweile beschäftigen sich aber immer mehr Menschen mit den Risiken der Erderwärmung und deren Folgen für das eigene Leben. Mitunter entwickeln sich auch Ängste und andere psychische Probleme. In den USA gibt es dafür schon einen Namen: „climate anxiety“ - „Klima-Ängstlichkeit“.

Fiebermesser
Fehlzeitenreport

Längere Krankenstände bei Österreichern

Die Österreicher haben 2018 etwas mehr Zeit im Krankenstand verbracht als im Jahr davor. Durchschnittlich waren die unselbstständig Beschäftigten im Jahresverlauf 13,1 Tage im Krankenstand. 2017 waren es noch 12,5 Tage. Das geht aus dem „Fehlzeitenreport“ hervor, den Wirtschafts- und Arbeiterkammer, Hauptverband der Sozialversicherungsträger und das Wirtschaftsforschungsinstitut jährlich erstellen.

In heimischen Firmen gehört der blaue Dunst zum Alltag

In 80 Prozent der österreichischen Unternehmen wird laut einer Umfrage des Internet-Portals karriere.at unter seinen Usern nach wie vor geraucht. Befragt wurden 748 Arbeitnehmer und 170 Firmenvertreter. Die Ergebnisse wurden am Donnerstag veröffentlicht.

WHO-Bericht

Kleine Fortschritte beim Kampf gegen Malaria

Die Zahl der Malaria-Fälle ist weltweit zwar gesunken, aber das Ziel, die Krankheit massiv einzudämmen, ist bei weitem nicht erreicht, heißt es in einem WHO-Bericht. In Nigeria ist die Zahl der Infektionen sogar wieder gestiegen. Aber es gibt auch Erfolge: Paraguay, Usbekistan, Algerien und Argentinien sind frei von Malaria.

240 Hamburger Schülerinnen und Schüler werden in Wiederbelebung trainiert
Deutschland

Mediziner fordern jährliches Wiederbelebungstraining für Schüler

Prüfen, rufen, drücken - ein Leben zu retten, muss nicht schwierig sein. Möglichst schon Schulkinder sollen Wiederbelebung regelmäßig üben, wünschen sich Experten der Notfallversorgung in Deutschland. Es gibt Länder, in denen das bereits lebensrettende Routine ist.

Neue Blutspendeverordnung

Einheitlicher Anamnesebogen für Blutspenden

Mit der am Dienstag kundgemachten Blutspendeverordnung kommen einige wesentliche Änderungen: Zum einen muss die Eignungsuntersuchung potenzieller Spender nicht mehr ausschließlich durch einen Arzt erfolgen. Auch Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege dürfen fortan entscheiden. Zum anderen gibt es erstmals einen einheitlichen Anamnesebogen für die Zulassung zur Spende.

Kärnten

Ärztin wegen Suchtgifthandels vor Gericht

Eine Allgemeinmedizinerin musste sich am Dienstag vor dem Landesgericht Klagenfurt wegen des Vorwurfs von Suchtgifthandel verantworten. Sie hatte Abhängigen in ihrer Ordination teils hohe Dosen von Opiaten verschrieben. Sie gab die Verschreibungen zu, fühlte sich aber nicht schuldig. Das Verfahren endete mit einer Diversion.