Wissenschaft

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Plastik

WHO sieht keine gesundheitliche Gefahr

Die Vorkommen von Mikroplastik im Trinkwasser und seine etwaigen gesundheitlichen Auswirkungen müssen nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch viel genauer untersucht werden. Das gelte für die Verbreitung dieser Partikel und auch für die Risiken, teilte die WHO nun in Genf mit.

Schweizer Forscher

3D-gedruckter Hautsensor aus Cellulose könnte Blutwerte überwachen

Bei Cellulose denkt man eher an Holz und Papier. Als Nanocellulose ist sie aber auch ein vielversprechendes Material für die Medizin. Schweizer Forscher der Empa tüfteln an einem 3D-gedruckten Hautsensor aus dem gallertartigen Material, der Blutwerte überwachen kann.

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Mediziner in Deutschland verordnen immer weniger Antibiotika

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in Deutschland verschreiben deutlich weniger Antibiotika als noch 2010. Besonders stark seien die Antibiotika-Verordnungen für Kinder gesunken, berichtete das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland am Mittwoch.

Verbrennung, Luftschadstoffe, Fabriksrauchfänge

Forscher sehen Zusammenhang zwischen Luftverpestung und psychischen Störungen

Auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und psychischen Erkrankungen weist eine neue wissenschaftliche Studie aus den USA hin. Die Auswertung großer Datenbanken aus den Vereinigten Staaten wie auch aus Dänemark lege eine „bedeutsame Verbindung“ zwischen schlechter Luftqualität und einer Häufung von neuropsychiatrischen Störungen nahe, berichtet das Fachmagazin „PLOS Biology“ in seiner neuen Ausgabe.

Mit Virtual Reality gegen Einsamkeit und Depressionen

US-Organisation lässt Senioren virtuell in andere Welten tauchen

Nidia Silva hatte immer den Wunsch, mit Delfinen zu schwimmen. Mithilfe einer Virtual-Reality-Brille konnte sich die Seniorin diesen Traum nun zumindest virtuell erfüllen: Eine Hilfsorganisation in Miami macht es im Rahmen einer experimentellen Behandlung gegen Depression und Einsamkeit möglich.

Mehr als 50 Menschen in Südspanien wegen Listeriose im Krankenhaus

Wegen eines Listeriose-Ausbruchs sind in Südspanien 53 Menschen ins Krankenhaus gebracht worden, darunter 18 Schwangere und zwei Neugeborene. Eine 90-jährige Patientin starb in Sevilla im Krankenhaus an der Infektionskrankheit, wie die Behörden am Dienstag mitteilten.

Obersteirer starb an allergischer Reaktion nach Wespenstich

Ein 62 Jahre alter Obersteirer ist am Montag an der allergischen Reaktion nach einem Wespenstich in seinem Garten gestorben. Der Mann wählte auf seinem Mobiltelefon noch den Notruf, dann brach die Verbindung ab. Die Polizei versuchte vergeblich, das Handy zu orten. Endlich konnte seine Tochter ermittelt werden, zusammen mit der Polizei entdeckte sie ihren leblosen Vater in dessen Schrebergarten.

E-Zigarette
E-Zigarette

US-Behörden prüfen Konnex mit Lungenkrankheit

Behörden in den USA prüfen bei fast 100 jungen Menschen mit schweren Lungenproblemen einen Zusammenhang zum Konsum von E-Zigaretten. Die Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) berichtete von 94 möglichen Fällen von Ende Juni bis Mitte August in 14 Bundesstaaten. 30 Fälle seien allein im Staat Wisconsin aufgetreten.

Tumor

Forscher hemmen Krebstreiber durch Ausschalten zweier Einzelteile

Gegen krebsfördernde Veränderungen (Mutationen) einer zellulären Maschine aus vielen Einzelteilen (BAF-Komplex) gibt es noch keine Therapien. Wiener Forscher entfernten in Krebszellen einzeln und paarweise Einzelteile dieser Maschine, woraufhin diese ihr Wachstum teils einstellten.

Finanzierungsspritze für personalisierte Hauttransplantate

Eine Maschine, mit der sich automatisch aus Gewebeproben eines Patienten Hauttransplantate züchten lassen: Das ist die Vision, die das Start-Up Cutiss zusammen mit dem Forschungsinstitut CSEM verfolgt. Von Innosuisse erhalten sie über 800.000 Franken (735.023,89 Euro) für die Entwicklung.

Transfusion
Alpbacher Gesundheitsgespräche

Neue Organe aus Stammzellen

Chronisches Organversagen hat sich durch die steigende Lebenserwartung der Menschen zu einer globalen Epidemie entwickelt. Einen Ausweg sollen die Organregeneration bzw. nachgezüchtete Organe darstellen.

Hepatologie

Kranke Leber schädigt Hirn innerhalb kürzester Zeit

Die Leber hat eine wichtige Entgiftungsfunktion für den Körper. Ist diese beeinträchtigt, leidet auch das Gehirn: Ein Forschungsteam aus Lausanne und Genf hat die Zusammenhänge hinter einer solchen Leber-Hirn-Störung an Ratten untersucht.

Krebsforschung

Physiker zeigen Rolle langsamer Elektronen auf

In der Ionentherapie werden Strahlen geladener Teilchen gegen Krebszellen eingesetzt. Auf ihrem Weg durch das Gewebe lösen sie vielerlei Prozesse auf atomarer Ebene aus. Die Rolle eines bisher nicht völlig verstandenen Effekts, der zur Zerstörung von Krebszellen-DNA durch langsame Elektronen führt, wurde nun genauer untersucht. 

Patient starb bei Feuer in deutschem Krankenhaus

Zigarette als Brandursache

Bei einem Feuer in einem Krankenhaus in Mönchengladbach ist in der Nacht auf Freitag ein 51-jähriger Patient ums Leben gekommen. Ursache des Feuers war eine brennende Zigarette, wie die Polizei mitteilte. Der 51-Jährige war demnach starker Raucher und verursachte den Brand wohl fahrlässig.

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Alpbacher Gesundheitsgespräche

„Bei der KI überleben jene, die besser funktionieren"

Sepp Hochreiter hat mit den „Long Short-Term Memory-Netzen" eine der Grundlagen für die Technologie der Künstlichen Intelligenz geschaffen, die heuer im Zentrum der Alpbacher Technologiegespräche steht. Im Interview erklärt der Informatiker von der Uni Linz, warum KI-Systeme die Menschen nicht unterjochen werden und die Verzögerung der österreichischen KI-Strategie ein Problem ist.

Lungenkrebs Imagebild
Kleinzelliges Lungenkarzinom

Immuntherapie verbessert Lebenserwartung

Erstmals wurde mit Immuntherapie in einer klinischen Studie eine Verlängerung der Lebenserwartung bei Patienten mit fortgeschrittenem kleinzelligen Lungenkarzinom erzielt. Nun steht diese Therapie vor der formellen Zulassung in der EU, erklärten die beiden österreichischen Lungenkrebsspezialisten Maximilian Hochmair (KH-Nord/Wien) und Rainer Kolb (Klinikum Wels-Grieskirchen/OÖ).