Hepatitis A
Hepatitis A

Konnex bei Erkrankungen entdeckt

Importierte polnische Tiefkühlerdbeeren gelten als Ursache für gehäufte Hepatitis A Fälle in Schweden und Österreich.

red/Agenturen

Durch die genetische Untersuchung der Erregerviren haben schwedische und österreichische Experten nachweisen können, dass Hepatitis A-Erkrankungen in beiden Ländern auf importierte polnische Tiefkühlerdbeeren zurückzuführen waren. Das berichtet „Eurosurveillance“.

Bis 9. Oktober waren in Schweden 20 Hepatitis A-Fälle bekannt geworden. In 17 Fällen waren die Erkrankungen per Labortest belegt. Zumindest zehn Erkrankte hatten Erdbeeren konsumiert. Man stieß auf tiefgefrorene Erdbeeren aus Polen als Ursprung. Gleichzeitig wurden die Hepatitis-Viren genetisch sequenziert. In Österreich wurde ab Juli dieses Jahres ein Ausbruch mit 14 damit verbundenen Krankheitsfällen registriert. Das ergaben die Analysen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES).

Österreichischer Großhändler als Importeur

Die Erreger in Schweden und jene des Ausbruchs in Österreich waren ident. In Österreich waren beispielsweise acht Fälle auf Erdbeereis mit den Ingredienzien aus Polen zurückzuführen. Ein österreichischer Großhändler hatte die Ware importiert und dann an 13 weitere Großhändler, zwei Spitalsküchen in Österreich, zwei Großhändler in der Slowakei und einen Speiseeisproduzenten in Italien geliefert. In Österreich waren 90 Lokale als Käufer der Ware gefunden worden.

Erdbeeren Menge frisch
Zumindest zehn Hepatitis A- Erkrankte hatten Erdbeeren konsumiert. Man stieß auf tiefgefrorene Erdbeeren aus Polen als Ursprung.
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© medinlive | 14.12.2019 | Link: https://medinlive.at/index.php/wissenschaft/konnex-bei-erkrankungen-entdeckt