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Gehirn reagiert im Schlaf stark auf unbekannte Stimmen

Das Gehirn muss im Schlaf widersprechende Bedürfnisse in Einklang bringen: Es braucht ungestörte Erholung, muss aber auch auf Ungewöhnliches und potenziell Gefährliches reagieren können. Wie das Gehirn das bewerkstelligt, haben Salzburger Schlafforscher nun anhand der Reaktion auf Stimmen gezeigt. Wie sie im „Journal of Neuroscience“ berichten, reagiert das Hirn im Schlaf selektiv und stark auf unbekannte Stimmen, und zwar sowohl im Leicht- als auch im stabilen Tiefschlaf.

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„Überzeugende Beweise“ für Epstein-Barr-Virus als Auslöser von Multipler Sklerose

Die Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose (MS) wird laut einer neuen Untersuchung mit großer Wahrscheinlichkeit durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) ausgelöst. Die in der US-Fachzeitschrift „Science“ veröffentlichte Studie liefere erstmals „überzeugende Beweise“ für den seit langem vermuteten Zusammenhang, erklärte der Harvard-Professor und Hauptautor der Studie, Alberto Ascherio. Demnach steigt die Wahrscheinlichkeit einer MS-Erkrankung nach einer EBV-Infektion um das 32-fache.

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Experten können Polarisierung durch Politiker teils abfedern

Werden unangenehme Maßnahmen zur Eindämmung des SARS-CoV-2-Erregers verlautbart, gehen Emotionen vielfach hoch. Rund um das Thema wird eine ausgeprägte Polarisierung der Gesellschaft sichtbar. Ein Forscherteam zeigt nun im Fachblatt „PNAS“, dass viele Menschen Einschränkungen eher annehmen, wenn die Ankündigung aus „ihrem“ politischen Lager kommt. Es kommt also auf die Quelle und weniger auf den Inhalt an. Holt man aber Experten an Bord, wird die Akzeptanz im Schnitt höher.

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Corona-Impfung

Analyse: Booster schützt Ältere zu 90 Prozent vor schwerem Verlauf

Booster-Impfungen gegen das Coronavirus bieten Senioren einer aktuellen Analyse zufolge auch bei einer Infektion mit der Omikron-Variante einen hohen Schutz vor einem schweren Verlauf. Drei Monate nach der Drittimpfung liegt der Schutz vor Einlieferung ins Krankenhaus bei rund 90 Prozent, wie die britische Gesundheitsbehörde UKHSA zu Beginn des Wochenendes mitteilte.

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Krankenhauskeim

Wie der Igel vor 200 Jahren einen multiresistenten Erreger „erfand“

In Spitälern wird das Auftreten von Staphylococcus-aureus-Keimen (S. aureus) gefürchtet, kursieren doch gegenüber Antibiotikabehandlungen resistente Abkömmlinge des Erregers. Die multiresistente Form des Bakteriums wurde als Krankenhauskeim mit der Abkürzung MRSA in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend zum Problem. Im Fachblatt „Nature“ zeigt ein Forschungsteam nun, dass ein spezieller Keim-Typ seine Zähigkeit schon vor der Einführung von Penicillin in Igeln erworben hat.

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Pandemie drittgrößter Versicherungsschaden aller Zeiten

Die Coronapandemie ist einer Studie zufolge mit bisher rund 44 Mrd. Dollar (39 Mrd. Euro) der drittgrößte Versicherungsschaden aller Zeiten. Nach Berechnungen des Versicherungsmaklers Howden musste die Branche nur nach dem Hurrikan Katrina im Jahr 2005 und nach dem Angriff auf das World Trade Center vom 9. September 2001 mehr zahlen.

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Hebammengeburt am Frauenspital Bern laut Studie eine sichere Option

Die Uni-Frauenklinik in Bern bietet seit 2006 als erstes Schweizer Spital hebammengeleitete Geburten an: Falls Frauen das wünschen und keine Komplikationen zu erwarten sind, wird auf ärztliche Intervention verzichtet. Laut Studie bewährt sich das Modell. Bei den untersuchten 532 hebammengeleiteten Geburten im Zeitraum 2006 bis 2019 war in 43 Prozent der Fälle eine ärztliche Intervention nötig, ein Kaiserschnitt war nur bei 5,6 Prozent erforderlich.

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Omikron

Südafrika - Omikron-Infektion schützt laut Studie vor Delta-Ansteckung

Eine Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus schützt einer Studie zufolge vor einer Ansteckung mit der als gefährlicher geltenden Delta-Variante. Besonders bei Geimpften, die sich mit Omikron infiziert hätten, habe sich eine verbesserte Immunität gegen Delta entwickelt, geht aus der am Dienstag von südafrikanischen Wissenschaftern veröffentlichten Untersuchung hervor, die noch nicht von unabhängigen Experten überpruft wurde.

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  (Update)

Omikron

Totimpfstoff CoronaVac wirkt nicht gegen die neue Variante

Manche Impfskeptiker warten auf Impfstoffe, die im Gegensatz zu den mRNA-Impfstoffen auf die klassische Art wirken. Eine Studie aus Hongkong hat aber ergeben, dass der Totimpfstoff CoronaVac bei der Omikron-Variante vollkommen versagt. Bei den mit dem chinesischen CoronaVac Immunisierten entwickelte kein einziger Proband Antikörper. Doch auch bei den mit dem mRNA-Impfstoff Immunisierten waren die Antikörper-Titer niedriger als gegen frühere Varianten.

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Coronavirus

Corona - Israelische Klinik begann Studie für vierte Impfung

Ein israelisches Krankenhaus beginnt nach eigenen Angaben am Montag die weltweit erste Studie für die vierte Impfung gegen das Corona-Virus. Rund 150 medizinische Mitarbeiter der Klinik, die ihre dritte Impfung bis zum 20. August erhalten hätten, würden eine weitere Dosis bekommen, teilte das Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv mit. Alle hätten in einem serologischen Test eine niedrige Anzahl von Antikörpern gehabt - unter 700.

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Omikron

Britische Studien bestätigen minderschwere Erkrankungen bei Infektionen mit neuer Variante

Zwei Studien aus Großbritannien zeigen, dass Corona-Infektionen bei der Omikron-Variante im Vergleich zur Delta-Variante seltener zu einem Krankenhausaufenthalt führen. Die am Mittwoch veröffentlichten vorläufigen Studienergebnisse bestätigten somit frühere Erkenntnisse aus Südafrika, wo die Omikron-Variante erstmals registriert worden war. Experten warnten allerdings vor überzogenem Optimismus.

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Luftverschmutzung verschlechtert Lungenfunktion und fördert COPD

Luftverschmutzung beschleunigt die Alterung der Lunge und erhöht das Risiko einer chronischen Lungenerkrankung – so das Ergebnis einer Querschnittstudie des McGill University Health Centre in Montreal. Einmal mehr wird damit deutlich, wie schädlich die weltweite Luftverschmutzung für die Gesundheit ist.